Donnerstag, 25. Dezember 2014

Der letzte für 2014

Als erstes wünsch ich all meinen Leserinnen & Lesern schöne Weihnachten. Ich hoff das Christkindl war brav und ihr hattet ein schönes Fest.

Weihnachten ist ja immer so eine Sache. Meistens sind die Erwartungen an den Heiligen Abend so groß das es dann in manchen Jahren die etwas kleinere oder größere Diskussion gibt. Jeder probiert sich zusammen zu reisen und die kleinen und großen Sorgen, die wir nun mal alle mit uns herum tragen für einen Abend zur Seite zu schieben, doch funktioniert das meistens eher nicht. Tränen fließen, Türen knallen und oft wird was gesagt was einem im selben Moment schon wieder leid tut.

Und da wäre ich schon beim etwas anderen Thema des heutigen Blogeintrages. Warum sagen wir oft Dinge die wir nicht so meinen bzw. sagen Dinge die wir gerne sagen möchten garnicht.

Mit der Evolution glaub ich hängt das sicher nicht zusammen den Steinzeitmann konnte nicht zu viele Laute an Steinzeitfrau weitergeben. Da gab es halt einen Klaps mit dem Dinosaurierknochen auf den Kopf und jeder kannte sich aus.

Als Kind war es da schon etwas leichter und Dirndl oder Bua haben einfach gesagt was Sie gedacht haben. Spätenstens bei Tante Elfriede und Ihrem Oberlippenbart war es dann doch nicht mehr so passend und die Mama musste einschreiten.

Als Teenie redet man sowieso nix da ist alles scheiße und im Erwachsenen Altern beginnt der Kunst der subtilen Kommunikation. Mimik, Gestik, Körperhaltung alles wird gescannet und in die Antwort bestenfalls mit eingebaut. Das was man sich wirklich denkt hat oft keinen Platz und somit wird die ehrliche Antwort, die wir uns doch eigentlich alle wünschen selten gegeben.

Doch woran liegt einfach das zu sagen was man sich denkt. Das auszusprechen was einem gerade wichtig ist. Sind es die Dinge die einem im laufe der Jahre passieren und man wird vorsichtiger? Sind es die Erwartungen von uns selbst an uns selbst, die es nicht erlauben mal gerade raus zu sagen was man denkt. Wird es zu ungemütlich mal nicht wie alle mit dem Strom zu schwimmen sondern gegen den Strom?
Ich bin jetzt zwar noch nicht 80-ig und hab noch nicht die Lebenserfahrung wie manch einer doch weiß ich für mich das zu sagen was man denkt, das zu tun was man will und das zu leben was das leben Lebenswert macht sind genau die Dinge die ein glückliches Leben ausmachen. Natürlich mit etwas Tacktgefühl, Einfühlvermögen und ganz viel Verstand.

Somit wünsch ich euch noch schöne letzte Tage im Jahr 2014 was übrigens für mich ein echt cooles Jahre war und verbleiben mit einem ganz ehrlichem pfitaich ....

Freitag, 12. Dezember 2014

1 Jahr KOASA

Heute vor einem Jahr kam der erste Eintrag vom Koasa und der Titel meines Blogs ist ja der Koasa im Wechsel der Jahreszeiten. Die Idee war eigentlich mehr ein Fotoblog ausgeartet ist er dann in Geschichten die mir in meinem achso "spannenden" Leben passieren. Im Sommer etwas sehr golflastig, aber das gehört auch dazu, etwas über Onlinemarketing und sonst so einige wichtige und unwichtige Dinge.

1 Jahr was da so alles passiert...
Bei mir sehr viel und dafür bin ich echt dankbar und es zeigt was man erreichen, bewegen, verändern kann.

Danke an euch das Ihr meine Gedanken liest, dass ich es mit euch teilen darf und euch hoffentlich auch dazu bewegen kann die Dinge zu hinterfragen, etwas über das eigene Leben nachzudenken und auch mal was zum schmunzeln zu haben.




Donnerstag, 4. Dezember 2014

Salzburg vs. Tirol


Ich hab sehr viel im schönen Land Salzburg zu tun sicher auch darum, weil ich 5 Jahre meines Lebens dort verbringen durfte. Viele Freunde und einige Kunden  sind in Salzburg vertreten.

Die Idee für den heutigen Blogeintrag hat eigentlich mehr damit zu tun das ich mich mit einem ganz bestimmten Menschen, lebend im schönen Pinzgau erstens mal sehr gut verstehe und zweitens mich verbal immer wieder etwas duelliere.
Politisch gesehen sind wir etwas verschieden und stehen nicht auf die gleich Farbe aber das macht es ja so spannend. Ländertechnisch kann man sich nur zu gut vorstellen was da über einen Kaffee so gesprochen wird.

Somit möchte ich euch hiermit meine Pro´s und Contra´s der beiden schönsten Bundesländer Österreich vorstellen


  • Salzburg hat eine ziemliche Gute Fußballmannschaft / Tirol ist da eher etwas schwach
  • Salzburg hat die bessern Skirennläufer / Stams hat glaub ich eine Nachwuchsproblem
  • Tirol hat die schwerste Abfahrt der Welt 
  • Salzburg hat Mozart / Tirol den Andreas Hofer
  • Hauptstadttechnsich würde ich sagen Gleichstand denn egal ob Innsbruck oder Salzburg die haben beide ihren ganz eigenen Charme
  • Salzburg hat nicht wirklich einen Dialekt  da kommen Sie Tirol mit dem schönen harten K´s und R´s und Sch´s einfach nicht nach
  • Übernachtungszahlen sind in Tirol weit höher als in Salzburg
  • die Tirol Werbung ist meistens voraus und gibt den Salzburgern den Ton an
  • Bezinpreise sind eindeutig günstiger in Salzburg

aber nun kommen wir für meinen Begriff zum wichtigsten Punkt. Salzburg hat zwar den Untersberg der auch recht imposant ist aber jetzt mal ganz ehrlich mit dem Koasa kann er echt nicht mithalten ;-). 

Hand auf´s Herz jeder wahre Tiroler wird jetzt nur den Kopf schütteln aber ich muss sagen beide Länder haben Ihren ganz besonderen Charme. Überall leben nette Menschen und wohnenswert ist es meiner Meinung in beiden Länder gleichermaßen .... 

Donnerstag, 20. November 2014

Novemberblouse und Bauhochkonjunktur

Eigentlich habe ich mich diesem Thema ja bereits im April etwas gewidmet aber da ich die letzten Wochen beruflich etwas unterwegs bin fällt es mir um so mehr auf.

Egal in welchem kleinen Dörfchen ich ich Moment bin ob Tirol oder Salzburg. Es ist echt absolute tote Hose. Vereinzelt sieht man ein paar Menschen suchend durch die Strassen laufen. An jedem Hotel, Gasthaus oder Restaurant ist ein nettes Schild an der Tür mit großen schwarzen Buchstaben Betriebsurlaub.

Was mir jedoch gerade heute wieder extrem aufgefallen ist das im Moment überall gebaut wird. An jedem etwas größerem oder kleinerem Hotel steht eine Kran oder gleich zwei. Highlight war diesen Sommer in Ellmau. Da sind mir bei einer Runde Golf (wo auch sonst ) 7 Kräne aufgefallen. Jetzt frag ich mich gerade nach der all so schlechten Sommersaison 2014, laut Österreich Werbung zwar nicht, kann es wohl doch nicht so schlecht gewesen sein wenn überall gebaut, renoviert und erneuert wird.

Wenn ich genau drüber nachdenk spielt sich dieses Phänomen jedes Jahr ab, denn im November ist Highseason bei den örtlichen Tischler, Malern usw. Jeder Hotelier würde mir jetzt erklären, dass die heutigen Gäste ja nicht mehr mit 5 Saunen zufrieden sind und ich muss zugeben, leider ist es auch so nur frage ich mich gerade wo sind wir dann in 5 Jahren. Gibt es dann nur noch entweder 400 Betten Häuser mit einen Spabereich a la Stock oder Stanglwirt (der übrigens 2 Bauphasen für seinen neuen Spabereich braucht) und kleine 100 Betten Häusern die mit Familiären touch punkten können.

Ich seh da sehr wohl ein heiße Phase auf die Hotellerie zukommen, denn im Grunde schauen zu viele auf den Nachbarn bzw. auf Branchenriesen und vergessen dabei auf die eigenen Kompetenzen. Jedes Hotel hat eine Geschichte, Dinge die nur in diesem Hotel einzigartig sind und ich bin die letzte die nicht sagt eine größerer Wellnessbereich muss sein, wenn der Jetzige einfach zu klein bzw. zu alt wird aber dennoch sollte sich auf die eigenen Kernkompetenzen konzentriert werden und nicht immer mit der breiten Masse mit geschwommen werden. Vielleicht etwas mehr an der Software verfeinert und etwas weniger an der Hardware.
Warum konnten Firmen wie Zappos (der größte Onlineretailer von Schuhen in den USA) den Jahresumsatz in 5 Jahrenvon 7 Millionen auf 37 Milliarden erhöhen. Ja ich weiß die verkaufen Schuhe aber trotzdem. Ich denke vor allem im Tourismus wäre es gut sich ein wenig was von den Großen in Puncto Personalentwicklung abzuschauen, denn vergessen sollte wir alle nicht vieler unserer deutschen Gäste kommen nach Österreich weil wir so viele wunderschöne Berge haben. weil es so viel zu tun gibt, weil das Essen so schmeckt und weil die österreichische Gastfreundschaft immer noch sehr gefragt ist, schwer wird es dann nur wenn leider immer weniger Österreicher im Tourismus arbeiten....

Donnerstag, 13. November 2014

Erklärungsbedarf

Ich bin bereits seit 10 Jahren eine "Godi" und mein Patenkind ist eines der unkompliziertesten Kinder und ich glaube auch da hat sich jemand was dabei gedacht, dass ich die Godi bin. Es wird nie gefordert oder erwartet das an den besagten Stichtagen die Godi mit dem Pakterl auf der Matte steht und dafür hab ich Ihn um so lieber. Mit den Geschenken, die immer einen Mehrwert für Weiterentwicklung sein sollen punkte ich auch immer und die wenige Zeit die ich aufbringen kann wird immer voll genossen, von mir zumindest und ich hoffe von Ihm auch.

Nun ist es ja doch immer so, dass sich Geschwister unterscheiden und so ist es auch in meiner Patenkindfamilie. Da gibt es noch ein kleines Geschwisterchen, dass genau weiß was es will und nicht versteht warum da kein Packterl für Ihn kommt wo ich doch die Godi bin und somit auch sein.

Der junge Mann ist jetzt gerade erst 6 Jahre geworden und fordert nicht nur den großen Bruder sondern auch Mama und Papa und jetzt komm ich zum Betreff: Erklärungsbedarf.

Besagter junger Mann steht mit der lieben Mama an der M-Preis Kassa und sieht den tollsten elektrischen Hubschrauber auf der Welt den er natürlich unbedingt haben möchten. Die gschaide Mama läßt sich auf keine ungute Diskussion an der Kassa ein sondern sagt nur den kannst du dir selber kaufen und mit einem blauen Schein (€20,00) bezahlen. Mama leiht das Geld und zuhause wird dann Geld gegen den Hubschauer getauscht.
Mit Handschlag wurde das Tauschgeschäft besiegelt und jeder war glücklich. Nun wurde an der Kassa bezahlt und die Kassiererin gab der Mama einen "Blauen Schein" retour. Da war es für den kleinen Mann aus und er verstand die Welt nicht mehr.

"Mama warum soll ich dir jetzt einen blauen Schein geben, wenn du doch gerade einen bekommen hast?"

Wie erklär man jetzt einem 6 Jährigen "Mann", dass der Kassierern ein orangener Schein gegeben wurde und desshalb ein blauer und ein roter Schein retour kommt.
Sicher wurde probiert zu erklären: ein orangener Schein ist 2x blauer Schein und 1x roter Schein wert aber trotzdem die Mama hat einen blauen Schein bekommen und jetzt soll Ihr noch einer gegeben werden da hat die Mama doch ein Geschäft gemacht und er bekommt nur den Hubschrauber....

Wie mir die Geschichte erzählt wurde musste ich nur staunen, denn diesen Gedankengang musst erst mal überreißen aber eigentlich hat er in seinem Verständnis ja recht.

Es ging gut aus, die Mama bekam den blauen Schein und der Hubschrauber kam zu seinem rechtmäßigem Besitzer doch so einen Ansatz in diesem Alter - nicht schlecht, vielleicht sollten mal die österreichische Wirtschaft über richtiges Tauschgeschäft nachdenken und ich bin mir sicher aus dem kleinen Mann wird noch ein ganz großer und ein wahrer Tiroler ist er auch denn Mitte November mit der kuschzn Hosn ist ein Muss und das liegt sicher nicht an den derzeitigen Temperaturen, jedoch eher das er von der schiachen Seite kommt...


Donnerstag, 6. November 2014

okasn am Golfplatz

Mit ein paar Wochen Pause melde ich mich wieder zurück. Da ich diesen Blog ja wirklich als Hobby und nicht als mein täglich Brot schreibe kann es einfach ab und an sein, dass da mal ein oder zwei Wochen Pause dazwischen sind und ich hoffe Ihr verzeiht mir ;-)....

Da die Golfsaison für mich nun endgültig zu Ende ist möchte ich das golferische Jahr 2014 etwas revué passieren lassen.
Jeder dieser Fanatischen Menschen mit mindestens 14 Schlägern am Buckl setzt sich hohe Ziele am Anfang der Saison, spätestens im Juli wird es dann ziemlich stressig, denn man merkt es will irgendwie nicht so recht mit dem besseren Handicap und ab September hat man entweder ein spielerisches Hoch oder man sinkt in ein immer tieferes Loch ohne Boden.
Mein Ziel für diesen Sommer war auf 24,0 runter zukommen. Nun ja, ich stecke mir gern zu hohe Ziele aber beim Golf ist das ein ganz eigenes Thema. Leider bin ich in dieses tiefe Loch gefallen und bei 29,5 blieb ich dann stecken.
Für all jene die noch nie einen Schläger in der Hand hielten ist das zwar schwer verständlich aber was das faszinierendste an diesem unglaublich komischen Sport ist, man wird demütig.

Demut ist der zweite Vorname eines jedes Golfers der am Montag morgen die perfekte Runde gespielt hatte. Birdis, Puts, Sandschläge, Drives einfach alle liefen wie am Schnürchen. Kein Ball musste im Gestrüpp gesucht werden und ins Clubhaus geht man als der "Größte Held". Am Mittwoch same time same place, Wetter gleich, Grünsgeschwindigkeit gleich alles gleich aber was passiert es will und will einfach nicht laufen. Keine Puts, gehen rein, jeder Drive geht ins Nirvana und Bunker wurde jeder am Platz getroffen.
Somit lernt man als ambitionierter Golfer niemals einen Höhenflug zu haben, denn nach jedem Birdi folgt immer ein Bogey, immer!

Also golferisch gesehen war es sicher nicht mein bester Sommer aber ein paar Highlights hatte ich sehr wohl. Das 24h Turnier in Altentann ist sicher ein Bleibendes. Eine 18 Loch Runde mit einer der besten ersten 9 Löcher, die ich je hatte aber beschämende 2. 9 Loch die mich heute noch zum Kopfschütteln bringen.

Dadurch, dass ich beruflich ziemlich viel unterwegs bin durfte ich heuer echt geniale Plätze spielen und eines der vielen Highlight war für mich der neue Platz im Zillertal, die stürmische Rund im GC Römergolf und die Begegnung im GC Opengolf St. Johann im Pongau mit einem faszinierenden Menschen.
Viele spannende Gespräche, ein ungutes Durchspielen und vor allem ganz viel Schmäh liegen hinter mir und dafür sag ich DANKE an all meine Flightpartner & meiner Golfmama, denn eigentlich geh ich golfen mit Menschen und nicht nur mit Schläger und einem weißen Ball und es liegt an den Menschen sind ob es eine tolle Runde wird oder eine nicht so tolle und ich hatte heuer echt viele tolle Runden ....



Donnerstag, 16. Oktober 2014

Zweifel

So manch einer unter uns kennt Sie die kleinen & etwas größeren Zweifel.
An manchen Tagen mehr, an manchen Tagen weniger. Ich behaupte jetzt mal Frauen zweifeln schon bei der täglichen Auswahl des Outfits ob die Schuhe wirklich die richtigen sind, ob das Tuch farblich schon passt und ob es doch lieber die größere Handtasche sein soll, dann hätte wirklich alles Platz.

Doch woher kommen diese Zweifel eigentlich ?

Ich stelle jetzt sicher keine These auf, die jeder xy Psychologe bejahen würde, in der behauptet wird "in der Kindheit"...
Ich denk eher das liegt auch an der Jahreszeit & in der Geschichte
Mein achso treuer Freund verfärbt sich gerade und die vielen Bäume die ihn kitzeln zeigen es wird schönlangsam Winter. Die Vögel zwitschern auch nicht mehr so laut und Wanderer sind zwar die letzten Woche, da es endlich mal etwas besseres Wetter in Tirol hatte, auch wieder einigen über seinen Wege gekeucht, doch die Nächte werden länger und somit alles stiller und man hört sich bzw. diese Stimme da oben etwas besser.
Also wird alles etwas langsamer und ich für meinen Teil zwar am Tagespensum nicht aber doch etwas in meiner Denke.
Grundsätzlich finde ich es ja sehr gut sich selber zu hinterfragen und seinen Lebensweg zumindest ab und an etwas zu hinterfragen und ein Finetunning vorzunehmen, wenn das notwendig ist, doch wo hört es auf und ab wann steht man sich dann eher selbst im Weg?
Fehlschläge, Misserfolge, falsche Entscheidungen gehören genau so dazu wie Erfolge und Höhenflüge.

Einfacher ist es natürlich immer das Finetuning beim anderen vorzunehmen, Vorschläge und Ratschläge an andere sind ja auch immer leichter als mal kurz über sich selber nachzudenken.


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Aber wenn wir jetzt ganz Ernst werden und wir wirklich denjenigen Suchen der daran Schuld hat werden wir kurz geschichtlich. Denn die Kirche hat sich ja unter anderem diese Zweifel an uns selber gut bezahlen lassen, ob 1 Gulden für einen Ausrutscher mit einem anderen Mann oder 5 Gulden wenn man jemanden bestohlen oder belogen hat oder gleich den ganzen Hof um nicht mit all seinen Fehlentscheidungen ins Fegefeuer zu kommen.

Somit liegt es einfach an unseren Vorfahren, die haben uns diese Zweifel von Jahrtausend zu Jahrtausend weitergegeben und nicht an uns selbst ;-).....
Mit dieser These lässt es sich doch gleich viel leichter leben und die Stimme wird ganz von allein wieder stiller.....


Donnerstag, 2. Oktober 2014

Zeit

Diese Woche wird es etwas tiefgründiger und ich wünsche mir, euch da draußen zumindest einwenig zum Nachdenken anzuregen.

Zeit...
ich glaube eines der wichtigsten Güter heutzutage. Wie und vor allem womit verbringen wir tagtäglich unsere Zeit?

Das wichtigste schlafen da sind schonmal 5-7 Stunden weg
Frauen im Bad mindestens 1 Stunde tagtäglich, Männer natürlich nur 50 Minuten.
Essen sagen wir mal 1 Stunde
Arbeit mindestens 8 Stunden.
und der Rest?

Schlafen & essen müssen wir aber was ist mit der restlichen Zeit? Gibt es da Dinge die mir einfach nur Zeit rauben oder besser gesagt Menschen & Tätigkeiten die mir MEINE Zeit stehlen?

Mein Gott ich überroll euch grad mit Fragen über Fragen.. sorry aber irgendwie ist schon wieder Oktober und ich frage mich wo ist dieses Jahr 2014 geblieben, was tun wir tagtäglich und erfüllt es uns? Sind wir glücklich mit den Dingen die wir tun, den Menschen die wir sehen und vor allem gehen wir zufrieden ins Bett nach einem ganz normalen Tag?

Wenn der Tag mehr als 24h hätte was würde ich bzw. du mit den extra Stunden anfangen? Lesen, laufen, golfen oder doch wieder nur die Zeit mit Nichtigkeiten verbringen?

Ich lass das jetzt einfach mal so stehen und hoff ich konnte einen kleinen Anstoß geben, falls es grad Zeitfressende Dinge gibt die nicht so toll sind nur mal zu überdenken. Muss ja nicht gleich ein Kompletter Lebensumbruch sein aber vielleicht ein kleiner Anstoß kleine Dinge zu ändern und mehr Zeit für sich selbst, die Menschen die uns wichtig sind oder Dinge wir man einfach mal gerne macht, zu nehmen.

Somit wünsch ich viiiiiel Zeit beim denken ;-).... 






Donnerstag, 25. September 2014

Vermarktungsmaschine Ehrlichkeit

Diese Woche wird es etwas sachlicher und nicht wie die letzten Wochen, wo es um so nichtige Dinge wie Frauenverstehen oder etwa Golf geht.

Als hauptberufliche Marketingfrau dreht es sich in meinem Kopf fast 24/7 um Vermarktung, Platzierung, richtigen Verkaufstrategien uvm. Ausschlaggebend für diesen Blog war ein gestriger Vortrag in Kitzbühel & ein Sonntagsauflug.
Jetzt nehmen wir eines der vielen Hotels und Pension nur mal im Raum Kitzbühel und Wilder Kaiser. Was verkaufen alle die Sie da sind, super Essen, Tiroler Gastfreundlichkeit, freundliches Personal, wunderschöne Zimmer und eine atemberaubende Aussicht auf den Koasa. Also frage ich mich wie soll der Ottonormalverbraucher Gast aus Germanien z.B. genau meinen Betrieb zuerst mal finden und dann vor allem buchen.

Jetzt wissen wir ja alle das ein richtiger Text, richtige Photos, viele Verlinkungen im WWW ausschlaggebend sind, dass ich bei Google ganz oben bin, dann kommt natürlich noch dazu das ich für GANZ GANZ oben Geld ausgeben kann, viel Geld ausgeben kann. Gut dann hab ich all das gemacht, hab viel Geld ausgegeben das er auf meiner Homepage landet dann bucht er im Besten Fall noch auf meiner Buchungsplattform und nicht beim Holländischen Riesen.

Soweit so gut doch wo ich eigentlich hinwill ist das.
Ihr kennt das doch sicher, man sieht sich eine Homepage an, ließt gegebenenfalls noch Bewertungen und dann entschließt man sich zu buchen. Auf der Homepage ist alles super dargestellt, die tollsten großflächigen Bilder ziehen einen in den Bann und wenn man dann anreist, schau man zuerst nochmal am Navi ob das jetzt stimmen kann.

Mir ging es so vergangen Sonntag, ein Sonntagsausflug zu den Krimmler Wasserfällen, jetzt zwar kein Hotel aber der Vergleich ist passend. Wer von euch noch nicht da war schaut sich mal bitte die Homepage an. Da denkt man cool ich bin jetzt mal als ÖSI Touri und schau mir eines dieser Touristenmekkas an. Ich muss sagen Hut ab, coole Vermarktung, jedem ist Krimml ein Begriff aber vor Ort ist es meiner Meinung nach sehr enttäuschend. OK ich geb zu ich bin verwöhnt mit meiner tagtäglich coolen Aussicht auf den Koasa. Ein Araber, waren übrigens immer noch einige da, sieht das sicher anders.
Wo ich hinwill ist das, warum glaubt man immer noch der Gast checkt es nicht?

Zweites Beispiel Vortrag in Kitz:
Es wurde von einem besagten Herren einer nicht unbekannten Werbeagentur aus Österreich im Kurs vorgeschlagen, leg doch eine Zimmerkategorie an, die es zwar offiziell nicht gibt aber die die Günstigste ist. Sozusagen das Besenkammerl oder "Personalzimmer". Dieser Preis wird dann immer als günstigster auf allen Plattformen beworben, aber wenn der Gast dann dieses nicht existierende Zimmer buchen möchte ist es halt immer ausgebucht.
Was mich an dieser ganzer Thematik echt sauer macht ist, wie kann ich wirklich glauben das meine Kunden nicht so clever ist, dass Sie das A. rausbekommt und B. wo bleibt hier bitte die Ehrlichkeit.

Vielleicht bin ich als Tirolerin noch etwas hinterm Mond aber ich wurde so erzogen und die letzten 30 Jahre zeigten mir: Ehrlich währt am längsten. Warum macht sich nicht jeder Betrieb, jeder Wasserfall, jeder Berg Gedanken darüber, was sind meine Stärken, worin bin ich gut? Warum reden wir nicht mit unseren Kunden und fragen die mal was gefällt euch eigentlich und warum kommt ihr zu mir und auch was gefällt euch nicht? Wenn ich weiß was ich kann und dann noch was ich vor allem nicht kann, warum konzentriere ich mich nicht darauf. Hebe das hervor und zeige nicht überdimensionale Imagephotos von einem Berg der garnicht vor meiner Haustür steht?

Ich merk grad, ich werd bei solchen Themen immer etwas emotional und ich glaub eine Runde Golf wäre mal wieder fällig damit sich in meinem Kopf doch nicht alles nur um Vermarktung dreht.....

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Donnerstag, 18. September 2014

Geheimnis des weiblichen Gedankengang´s

Diesem Blogeintrag widme ich allen Herren, die immer noch an Verständnis der Frauenwelt zu knabbern haben. Gleich eins vorweg, verstehen werdet ihr uns schätzomative nie aber vielleicht dadurch ein bisschen mehr.

Männer ticken ja im Grunde ganz einfach. Hat sicher auch damit zu tun, dass in jedem Mann wie auch Frau, immer noch die Steinzeit pocht und es im Grunde nur darum geht aufrecht zu gehen, etwas zu essen zu haben und nicht von einem Dinosaurier gefressen zu werden.

Legen wir mal die ganze Steinzeit ins 21. Jahrhundert.
Egal ob Großstadt oder Dorf wenn es um Mann & Frau geht ist die Aussenwelt egal.

Ich fang mal mit den Männern an. Worum gehts?
Wer hat den längeren ..... Atem ;-)? Der der etwas frecher ist? Der, der nicht zu lieb ist?

Bei Frauen: Welche hat die größeren .... Augen ;-)? Welche hat die längeren Beine? Welche hat den besseren Humor und ein netteres Lächeln?

Ihr fragt euch jetzt sicher, wo will die Christine hin? Einblick in die weibliche Gedanken, ist mir sogar als Frau richtig bewusst erst letzten Samstag früh geworden. Ein simples Dates zum Brunch entpuppte sich als etwas schwierig und ich hab mich gefragt warum?

Bei Männer wird ausgemacht um 10.00 bei Cafe Kirche und beide sind da.
Bei Frau wir wollten doch eigentlich vorher noch spazieren, aber es regnet so und da könnte die Frisur doch dann nicht mehr perfekt sitzen und welche Schuhe passen dann zum Outfit und wenn wir vorher spazieren gehen sind wir dann vielleicht verschwitzt und wenn wir nachher gehen hab ich dann so einen vollen Bauch und wenn wir zwischen durch....

Ihr Männer kennt das sicher, tausend Eventualitäten die Frau durch den Kopf gehen worüber Mann nicht im geringsten nachdenken würde und ich weiß jetzt echt warum das bei uns Frauen so ist und das hat mit der Steinzeit zu tun.

Welche Aufgabe hat eine Frau (sorry Girls aber so ist es doch echt im Grunde) wir Frauen sind dafür zuständig das es allen gut geht. Wir denken an jede Kleinigkeit die den anderen stören könnte. Ist genug Holz für das Lagerfeuer da, hat es Baby warm. Sind genug Beeren da, falls der Mann von der Jagt 3 Wochen später als geplant kommt. Passt das Outfit auch zur Lokation und bin ich dadurch nicht Overdressed damit sich meine Freundin immer noch wohl fühlt?

Im Grunde denken wir immer ob es dem anderen Gut dabei geht. Und mit diesem Satz bitte ich jetzt die männliche Schöpfung über jede etwas verwundernde Aussage oder noch so schrägen Gedankengang einer Frau zu schmunzeln, nicht darüber nachzudenken ob Sie vielleicht nicht ganz sauber ist sondern nur: "Sie möchte doch nur das es mir gut geht ;-)...."

Und jetzt ganz ehrlich allein für diese Tatsache müsst Ihr uns doch um so mehr lieb haben und jetzt bin ich gespannt was meine männlichen Lesern einfällt warum wir euch so gern haben sollten aber bitte kommt mir nicht mit "Ich kann Feuer machen...... "


Freitag, 12. September 2014

Barcamp

Letztes Wochenende fand in Kaprun wieder das alljährliche Barcamp statt.

So jetzt fragen sich sicher die ein oder anderen was ist ein Barcamp?
Wikipedia schreibt:

Ein Barcamp (häufig auch BarCampUnkonferenzAd-hoc-Nicht-Konferenz) ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden
Ich würde sagen, da treffen sich Neards und erzählen anderen nicht so wissenden Neards was so läuft.
OK jetzt werd ich ernst ;-)... beim Castle Bar Camp im Kaprun ging es um Tourismus und es waren einigen spannende Menschen vor Ort, wobei das betrachte ich jetzt auch mal mit zwei Augen.
Ich war sozusagen ein Castle Camp Neuling und wurde gleich restlos überfordert weil ich all dieses Vollprofis was erzählen sollte, was sich dann als kleiner Schmäh herausstellte.
Worüber ich euch jetzt aber berichten möchte war eine Season von einem besagten Facebook Werbenden, deren Namen ich jetzt besser nicht nenne, was er selber auch sagte.

Remarketing ist ja sicher für jeden ein Begriff. Einmal diese Strumpfhose auf Zalando angeschaut und Sie verfolgt dich wochenlang...

Ihr kennt doch sicher alle auf euerem Facebook Stream diverse Werbeschaltungen unter anderem Dein Freund xy gefällt z.B. der Wilder Kaiser? Ich hatte schon so skurille Vorschläge, dass ich öfter sogar persönlich nachgefragt hatte ob das sein kann und ich wurde dann immer ganz verdutzt angeschaut "Nein da hab ich niemals auf gefällt mir geklickt"

Alleine diese Vorschläge haben mich schon immer etwas nachdenklich gestimmt aber mir fehlte dann offengesagt die Muse mehr in das Thema einzutauchen und vor allem wie könnte ich solch eine Werbung schalten.

Und ich denke es sollte so sein und eine Workshop war genau zu diesem Thema und ich mir wird jetzt noch etwas übel was man alles (nicht ganz legal) machen könnte!!

Ich gebe euch jetzt ein Beispiel aber alles rein Hypothetisch - Theoretisch also lieber Kinder nicht nachmachen ;-)...

Das erste was man benötigt ist ein Fakekonto auf Facebook. Am besten man legt noch gleich ein paar Face Freunde an und Wohnadresse am Besten in Wien, da geht man eh unter. Dann besorgt man sich eine Prepay Kreditkarte niemals die eigenen..
Dann gehts schon los.
Es gibt gewisse Tools mit denen ich mir Daten von jedem Facebook User runterladen kann.
Mit Daten meine ich Handynummer, e-mailadresse, Adresse, Vorlieben usw. Also alles was ich auf meinem Facebook Acoount angegeben hab.
Wir nehmen an, wir haben zwei Firmen die Getränke verkaufen,
Die erste Firma hat eine Fanpage mit 150.000 gefällt mir somit 150.000 potenzielle Kunden und die zweite Firma hat aber nur 25.000 Fans. Warum also nicht alle Daten der Fans der Konkurrenz ziehen und denen dann gezielt Werbung auf Facebook schicken?
Genau das passiert auf Facebook tagtäglich. Ich meine ich muss jetzt echt sagen, ich als Marketing Frau denk mir nur genial was könnte ich mir da alles ziehen, aber ich als Christine Thomas die genau so auf Facebook unterwegs ist und eine der etwas wenigen ist, die auch postet und Content generiert, wird mir schon etwas anders.

Jetzt stellt euch mal vor Ihr schaut euch irgendeine Seite im Netz an die nur Ihr anschaut, also wo niemand wissen sollte das Ihr euch so was anschaut und dann bekommen eure Freunde am nächsten Tag im Stream:
Da Maria gefällt "Sexy-Koasa.com" ... ging doch garnicht oder?

Somit mein Tip: löscht eure Cookies regelmäßig und wenn ihr schon auf Sexykoasa.com surfen müsst, macht es im Inkognito Fenster.
Und natürlich bezieht sich das nicht nur auf Facebook sondern auf das gesamte Web und wenn ich hier das Rad etwas weiterspinne hör ich besser schnell damit auf und geh wieder eine Runde golfen 
;-)...




Freitag, 5. September 2014

Clubmeisterschaften 2014

Irgendwie merk ich, dass sich dieser Blog immer mehr zu einem Golfblog herauskristallisiert aber als doch etwas fanatische Golferin muss das einfach sein.

Clubmeisterschaften, das ist immer das Turnier, indem sich die Hobbygolfprofis profilieren bzw. beweisen möchten. Wochenlang wird trainiert, gechippet, geputtet und am Schwung gefeilt.
Ich hab mich ehrlich gesagt eher zwangsweise angemeldet da mein Handicap nicht zu meinem wirklichem Spiel passt und ich mich jedesmal etwas von der Seite anreden darf bzw. Schläge verschenken muss und trainieren tu ich prinzipiell nicht.

Nun hab ich mich letzten Woche diesem Golfmarathon gestellt. Normalerweise fährt man locker und entspannt mindestens 1,5 Stunden vor Start und stellt sich mental auf dieses wichtige Turnier ein. Natürlich war das bei mir nicht der Fall, denn Freitags überhaupt für Golf frei zu machen ist schon ein etwas schwieriges Thema somit wurde noch brav gearbeitet, schnell eingeschlagen drei Putts und los ging´s. Ich hatte das Vergnügen mit einer gleichgesinnten (auch aus dem Tourismus) und einem netten älteren Herren die 1. Runde zu bezwingen. Da mein letztes vorgabewirksames Turnier doch schon ca. 8 Jahre her war muss ich gestehen, ich war nervös. Somit war ich die ersten 4 Löcher ganz schön angespannt und das wirkte sich auf mein Score aus. 7,6,6,5 also sehr bescheiden.

Bei meinem Golfspiel ist das größte Manko mein Putten, dass ist da wo man am Grün steht (dieser grüne Fleck von all dem anderem grün und wo die Fahne steckt). Das ist auch so ein Punkt bei diesem Gspü. Wie kann es sein, dass ein 200m drive gleich viel gilt wie ein 30 Zentimeter Put? Was sich die Briten da überlegt haben, ich versteh es nicht. Somit lass ich alles rund um diesem grünen Fleck mit der Fahne liegen. 3 Putts sind fast schon Standart und jeder Golfer fühlt mir jetzt bitte etwas nach, es ist echt nicht fair. Da liegt man mit 3 am Grün und geht mit einer 6 runter zum verrückt werden.

So puttete ich wie eine Weltmeisterin und hab bei 5 Löcher den Ball nur noch ins Loch pusten können, denn Sie waren immer zu kurz.
Higlight war auf Loch 12. Gerades Par 4, links vorm Grün ein netter Teich den ich normalerweise nicht mal wahrnehme. Wieder so ein komisches Phänomen. Bei einem Golfturnier spielt man den Platz, den man ja meistens gut kennt so was von bescheuert, man liegt an Orten, die man nicht kennt und läuft kreuz und quer wie der größte Depp.
Also Löch 12 cooler Drive, noch coolerer 2 Schlag ca. 80 Meter vorm Grün. Ich denk mir ok reiß di zom chip und put und mal ein Par. Tja seit ich dieses 24 Stunden Turnier absolviert habe läuft das mit dem chippen garnicht mehr und ich hab nur noch Sockets. Wenn du als Golfer einmal ein Socket geschlagen hast brennt sich das in all deine Golf- Zellen ein und da bleibt es und so war es. Socket in den Teich!
Summa Summarum ich hab bescheiden gespielt, zu viele Doppelbogey, Bogys und keine Birdies.

Nun kommt das genialste an diesem Sport und das ist warum ich Ihn so liebe. Ich spiel bescheiden aber wie spielen die anderen? Noch bescheidener oder genial?
Trotz meiner miserablen Performance 2 Löcher gestrichen und 3x den Drive so in die Pampa manövriert hab ich immer noch 43 Nettopunkte gespielt und gewonnen.

Nun kann ich mich mit meinem neuen Handicap endlich nicht mehr blöd anreden lassen, werde sicher KEINE Schläge mehr herschenken (jetzt wird wieder strickt nach Vorgabe gerechnet) und darf mich über meinen ersten Sieg in meiner Golfkarriere freuen.

An alle Nichtgolfer, bitte probiert es einmal aus. Einmal auf die Range, ein 7-er Eisen und ein paar Bälle ihr werdet euch wundern wie einfach Golf doch ist ;-).....


 

Freitag, 29. August 2014

Rückssichtssnahme vs. Golfer

Ich wage zu behaupten das wir "Tiroler" zu rücksichtsvollen, nächstenliebenden Menschen erzogen worden sind. Sicher spielt hier auch die Jahrzehntelange Gastfreundlichkeit eine große Rolle.

Mir wurde es in die Wiege geschmissen. Wenn wir als Kinder auf der Strasse nicht jedem ein freundlichen "Grüß Gott" geschenkt hätten, wäre meine Mama ganz schön narrisch geworden. Mein Zimmer wurde zur Hauptsaison als Gästezimmer umfunktioniert, wobei wenn ich jetzt so zurück denk war das ausweichen in Omas Keller immer genial, da gab es ein tägliches Betthupferl und länger aufbleiben durften wir auch.

Heutzutage grüßt man kaum noch, am Land vielleicht noch eher als in der Stadt, da wird das schon zu einem komischen Unterfangen. Jeder läuft schnurstratz, Blick meistens am Handy und nicht auf die entgegenkommenden Mitmenschen, gehetzt durch die Gegend.

Nun steht ja im Betreff vs. Golfer. An einem Samstag Abend, nachdem mal wieder ein Gewitter war, dacht ich mir jetzt geh ich noch 9 Löcher im GC Lärchenhof, ist sicher niemand mehr am Weg...

Tja so war es auch, außer ein 3-er Flight direkt vor mir. Erste komische Begegnung war am 1. Abschlag. Normalerweiße lässt man einzelne Spieler, vor allem Damen, durchspielen bzw. vorgehen. Dem war nicht so. Dann ging ich halt doch noch putten üben und ließ die 3 Herrschaften losmarschieren.

Am Loch 3 war es dann soweit, ich lief gezwungenermaßen auf. Nun lernt man als Golfer bei der Platzreife lebensnotwendige Regeln um sich auf der Wiesn richtig zu verhalten. Eine davon, wobei ich sagen muss, dass sagt mit der Hausverstand, ist ich lass eine Person durchspielen, oder frag ob Sie mitspielen möchte.
Alle drei standen am Abschlag und noch keiner von den Herren hatte den Ball geschlagen. ich wartete und wartete und wartete und nach gefühlten Tagen fragte ich dann sehr höflich ob ich durchspielen dürfte. Alle sahen mich an als ob ich vom Mond gefallen wäre. Einer der Herren schaffte es dann mir eine Antwort zu geben und sagt nur kurz "wenn Sie meinen".
Das war schon mal die erste Verwunderung.

Ich schlag ab, alle schauen noch verdutzter (war ein richtig guter Abschlag) und gingen. Ich dachte mir ok warum gehen die jetzt. Lasst mich schnell das Loch fertig spielen und gut ist. Ich geh hinten nach zu meinem Ball möchte schlagen und da kam die zweite Verwunderung.

Einer der netten Herren: "Wie Sie spielen jetzt auch?"
Ich: "Ja das wäre so geplant"
Einer der netten Herren: " Das heißt ich soll jetzt 5 Minuten warten bis Sie das Loch fertig gespielt hatten"
Ich: "Ja"
Einer der netten Herren: "Das kann doch wohl jetzt nicht ihr Ernst sein"
Ich: "Doch, so läuft das wenn man jemanden durchspielen läßt"
Einer der netten Herren: "Das ist jetzt sicher nicht Ihr Ernst ich warte keine 5 Minuten damit Sie hier spielen können."
Ich: " Gab Auf.....

Ich war so perplex von dieser Aussage und vor allem von der Art und Weiße, dass ich sprachlos war und das passiert mir dann doch nicht so oft.
Ich nahm meinen Ball sagte beim vorbeigehen noch ein schönes Spiel und ging.

Die nächsten Löcher hab ich so verpatzt, weil ich mich so aufregen musste. Für die Nichtgolfer unter euch ist mir klar, wir haben dieses Klischee wir laufen nicht rund. Wir sind arrogant und nur die "Besseren" spielen Golf. Doch ich kann sagen, dem ist absolut nicht so es gibt auch ganz normale Golfer (wie mich) denen es einfach nur extrem viel Spaß macht sich immer wieder gegen sich selber und auch ab und zu gegen andere zu matschen. Einen weißen Ball in eine verflixt kleines Loch zu bekommen ohne dabei auszusehen wie der größte Depp.
Diese Samstagabend Erfahrung steck ich in mein "Es gibt doch auch komische Menschen Kästchen" und beim nächsten mal wenn ich wieder durchspielen könnte, werd ich mir das ganz sicher sehr gut überlegen....





Donnerstag, 21. August 2014

Klischees


Klischees, es gibt so viele egal ob wir von Stadtlern und Landlern reden, von Golfern und Nicht Golfern, von Veganer und Fleischtiger oder eben von Mann und Frau.

Ein wenig ausholen muss ich (wie immer)....
5 Mädels sitzen beim Inder was ja an sich auch schon ein Klischee hervorholt, Mädels essen sicher kein Knoblauch Naan (ich sehr wohl), Männer immer mit extra viel. Bitte für das zarte Geschlecht extra mild, für die Männer extra scharf usw.
Jetzt saßen wir bei richtig gutem Essen und es war Mittwoch´s und Mittwoch´s läuft auf RTL eh schon seit Wochen, die Bachelorette, die weibliche Verfilmung von Bachelor.
Für alle die es nicht kennen 1 Mann 25 Frauen und ER darf sich eine aussuchen.
Bachelorette 1 Frau 25 Männer und SIE darf sich einen aussuchen.

Nun ist allein schon die Tatsache als Frau 25 Männer auszusortieren, denke ich ein ziemlicher Emotionaler Stress. Ich stell jetzt einfach in den Raum ein Mann denkt ziemlich simple und vor allem rational. Schöne Augen, was im Hirn, Figur ist sicher niemals im Vordergrund und ob Sie gut "Küssen" kann muss immer vorab getestet werden sonst kann man sich ja nicht entscheiden ...

Beim weiblichen Geschlecht wird das schon viel komplizierter und beide Gehirnhälften laufen heiß...
da geht es niemals darum ob er einen "geilen Arsch" hat oder ob er eine zum lachen bringt. Nein da wird tiefsinnigsten darüber nachgedacht, könnte er der Vater meiner Kinder sein, lachen wir mit 80-ig immer noch und das wichtigste wird er Staubsaugen ohne das ich Ihn darauf aufmerksam machen muss.

Ich merk grad ich verrenne mich schon wieder. Zurück zum Thema Klischee.
Eigentlich hab ich für solche Shows ja keinen Nerv bzw. auch keine Zeit, aber ich wurde von meiner sehr sehr guten Freundin zwangs geschunden und wenn sich 2 Mädels, mit etwas zu viel Wein so eine Show zu Gemüte führen gehört das echt gefilmt.  Nun ist Mittwoch Abend 20:15 Uhr Fixtermin wobei ich sagen muss Sie ist schon in der Endphase 4 Typen und jetzt ist Elternbesuch also für mich nicht mehr wirklich interessant.

Zurück zu den Klischees und ich bin zu dem Schluss gekommen:
Männer denken genau soviel wie Frauen...

"Was soll ich zu Ihr sagen wenn ich Sie das nächste mal seh?"
"Denkt Sie an mich?"
"Hätte ich Sie küssen sollen?"
"Sitzen die Haare?" (wenn vorhanden)
uvm.

Somit Ladys, nicht nur wir denken und dieses Hirn im Männlichen Geschlecht hat einen Teil der sich nicht nur mit Fußball, männlichen Machtkämpfen, Autos .... beschäftigt sondern auch mit ganz "a" normalen Dingen im Leben ....


Donnerstag, 14. August 2014

War es früher wirklich besser?

Letzten Samstag war eines der Highlights auf der schean Seiten vom Koasa. Das alljährliche Kössner Dorffest. Musik & Schützenferein machten sich einen haufen Arbeit um Kössner und allen anderen einen schönen Tag zu organisieren....

Nun muss ich etwas auschwenken, früher, als ich noch ein kleines Mädchen war, da war es DAS Highlight in der ganzen Region, die Kössner Freinacht. Da kamen Sie überall her, vom Bayrischen, Rund um den Kaiser und woher weiß ich noch wo.  An das was ich mich noch am Besten errinnern kann waren die ganze Leute die gecampt bzw. im Auto oder neben der Harley rund um unser Haus geschlafen haben. Das geilste war mal, als einer dieser besagten Harleyfahrer so laut geschnarcht hatte das ich morgen´s um 5 meinen Bruder geweckt habe und wir mal schauen gingen woher eigentlich dieses komische Geräusch kam (allein hab ich mich nicht getraut) Nun lag da einer in Lederkluft halbtot in unserer Hütte (Eigenbau) und wenn er nicht solche Laute von sich gegeben hätte wären ich sicher schreien zur Mama gerennt "Mama da is ona toat"....

Nun ist diese besagte Freinacht leider über die Jahre etwas aus den Ufer geraten und wurde sozusagen verkleinert auf den Dorfplatz und das "Dorffest". Ich hab nachgerechnet das letzte mal war ich dort vor 13 Jahren und letzte Woche wurde ich ein wenig zwangsmitzogen.
Nachdem ich natürlich noch andere Vorstellung von diesem Event hatte war der erste Eindruck etwas mager. Nun ja ein paar Glaserl war es dann doch und nett war es ein paar bekannte Gesichter wiederzusehen.

Was mich jedoch am meisten schockiert hat, um zum Thema zu kommen, ich merk grad ich schweife schon wieder aus, war all die Jugendlichen halbwüchsigen die um 23:00 Uhr nicht mehr gerade gehen konnten. Der sogenannte Partybus hat zwar schon seinen Ruf aber stehen konnte da drinnen sowieso keiner mehr.

Nun gut, jetzt werden sicher einige von euch sagen, das hat es früher auch schon gegeben und mir ist klar das hat es auch gegeben aber da wo ich herkomm hat man das eher auf der selbstgebauten Baumhütte, im Dähn oder wie bei mir an der Ache gemacht.

Noch mehr schockiert war ich mit welcher Aggressivität manch einer umhertorkelte. Ich weiß auch nicht ob das jetzt gut ist. Junge Menschen sollen ja Ihren Raum für "ausprobieren", "wie weit kann ich gehen", "wieviel vertrag ich" haben aber warum müssen dann immer gleich Glasflaschen geschmissen, Rauferein und herumgepöpel sein.

Ich lass das jetzt mal so stehen und jeder darf sich da jetzt selber seine Gedanken machen.
Mein Highlight war, eine gute Freundin saß auch am Fest per SMS Kommunikation haben wir es dann aber nicht geschafft uns zu finden. Nun ja was sagt das wieder, diese neumodischen Kommunikationskanäle funktionieren dann doch nicht....

Donnerstag, 31. Juli 2014

erste Begegnung

Die erste Begegnung ist immer die spannendste. Die ersten 5 Sekunden entscheiden ob mir mein Gegenüber sympathisch ist oder eher nicht, ob er/sie gefällt oder eher nicht.

Die erste Begegnung mit meinem Freund war da etwas anders.
Ist jetzt auch schon wieder ein paar Wochen her wo meine älteste Freundin und ich uns auf eine Bergtour in den Koasa wagten. Die Vorbereitungs - whats up waren schon eine eigenen Geschichte für sich, da die liebe Lydia eine andere Vorstellung von Berggehen hat als ich. Meine Vorstellung von einer Bergtour ist so ca. 3-5 Stunden ein wenig klettern darf schon dabei sein aber bitte nicht zu viel. Die liebe Lydia hat da Ihre eigene Vorstellung. Bouldern ist nur eines Ihrer speziellen Hobbies und Klettern gehört da absolut dazu.
Nun ja nach ca 8 What up haben es zwei Damen dann geschafft die ungefähre Tour plus Kleiderordnung zu definieren. Genau wohin wusst ich nicht, ich geh da immer einfach sehr gern der Nase nach und desshalb wir die geplante Wanderung immer 2h länger als geplant mit mir.
Eigentlich ist mein Hauptgrund warum ich auf den Berg geh immer einer. Ich geh auf den Gipfel und wenn man dann oben ist und hinunterschaut bzw. auf all die weiteren umliegenden Berge merkt man wie nichtig die Problemchen sind, mit denen man sich tagtäglich beschäftigt. Wie gut es mir geht und und und. Das schönste ist es keiner Menschenseele zu begegnen und auch mal nicht, was bei 2 Mädels etwas schwierig ist, ohne Punkt und Komma zu plaudern.

Diese Bergtour war da etwas anders. Als erstes haben uns gefühlt 1.000 Menschen am Parkplatz mit einem "guten morgen begrüßt" ist ja nett man grüßt sich ja in Tirol. Beim ersten Zwischenstop am Schleierwasserfall waren es dann gefüllte 500 also schon viel viel besser. Einerseits ja witzig welche und vor allem wie manche Menschen (vor allem Einheimische) auf den Berg tigern.
Drumm nahmen die Lydia und ich das "Loatal" (schwarze Tour da ging dann keiner mehr). Wie gesagt ein wenig klettern ist ok für mich, der Lydia war es definitiv zu wenig. Leider war ich an dem Tag irgendwie neben der Spur und ein paar verschürfte Knie, 2x Regengüsse und zu viele Menschen brachten mir leider nicht mein sonst immer so rundum zufriedenes Gefühl wenn ich vom Berg wieder runter komm.

Damit ich wieder zum Punkt komme, meine erste Begegnung mit meinem treuen Freund, dem Koasa, war daher leider nicht so positiv. Nun ja was mir das jetzt sagen will bin ich mir leider noch nicht so sicher, ob ich Ihn nochmal treff, ganz bestimmt. Ich hoffe er ist beim nächsten mal besser drauf und zeigt sich von seiner besten Seite.....


Donnerstag, 17. Juli 2014

alte Männer und Golf...

keine Sorge, ich werde mich in diesem Blogeintrag sicher nicht darüber auslassen, wie hoch der Altersdurchschnitt der männlichen Golfer in Österreich ist wobei der liegt bei ab 61 Jahren mit der Betonung auf AB.
Mir ist vorvorgestern was ganz spannendes am GC Opengolf in St. Johann in Pongau passiert. Ein kleine feine 9 Loch Anlage in Salzburg, die vor 2 Jahren gebaut wurde, nur so nebenbei erwähnt.
Nun passieren am Golfplatz ja eigentlich immer spannende Themen wobei die ja für den Golfer selber immer am spannendsten sind und für die Nicht Golfer eine kopfschüttelnde Angelegenheit, die man, ich muss zugeben, nur schwer nachvollziehen kann wenn man selber nicht mit diesen Schlägern und dem kleinen Ball über eine Wiese rennt.

Ein etwas älterer Herr, irgendwie merk ich grad ich hab es mit den "alten Männern", begrüßte mich am Abschlag und wie das beim Golf immer so ist, man kennt niemand, doch spätestens nach 9 Löchern kennt man das halben Leben ( das Golfleben ganz) gingen wir gemeinsam.
Ich dacht mir schon, ok er ist sicher nicht mehr der jüngste aber immer noch fit. Mit ein wenig Golfsmalltalk vergingen die ersten Löcher, ich kenn jetzt das Problem warum der Golfplatz nicht 18 voll geratete Löcher hat sondern nur 9, das nächste Turnier am 2.8. wird das Golfevent im ganz Pongau uvm.

Die Fragen der Fragen, die eigentlich fast immer gestellt werden: "und wie lange spielst du schon golf?" Er seit 2 Jahren, ich seit 12 mit zu vielen Unterbrechungen ( die es mir immer wieder schwer machen). Nächste Frage die mir immer gestellt wird, "und wie alt ist die junge Frau sicher erst 25" ;-)... ich zurück "und du?"
Jetzt kommst und das ist das für mich genialste 80-ig!

Dieser nette ältere Herr ist 80 Jahre, hat also (jetzt musst der Taschenrechner raus) mit 78 zum Golfspielen begonnen. Natürlich meine erste Frage, warum beginnt man mit 78 noch so einen Sport? Er ganz einfach, ja warum denn nicht? Da würden mir tausend Dinge einfallen warum nicht ....
Und genau dieses warum nicht beschäftigt mich nun ....

Warum nicht .... mal für 1 Nacht nach Rom fliegen (weil es halt gerade nicht länger geht)
Warum nicht .... mit 63 noch eine neue Sprache lernen
Warum nicht .... den eigenen Ort, indem ich aufgewachsen bin, mal zu erkunden wie die Touri und so sicher noch unbekannte Plätzchen finden, die man nicht kennt
Warum nicht .... eine Nacht im freien verbringen und den Sternenhimmel erkunden

Warum also nicht ...........

Diese Begegnung hat mich wieder mehr aufmerksam gemacht, es ist niemals zu spät, es gibt immer einen Weg wenn man es nur wirklich will und vor allem MAN(N) IST NIE ZU ALT!!!!!

Somit darf ich dem Fred nur Danke sagen, für das wieder Aufmerksam machen und ich wünsch Ihm weiterhin und vor allem noch ein langes & schönes Spiel!!!

Foto.JPG wird angezeigt.


Montag, 14. Juli 2014

Eilmeldung!!

Hiermit möchte mich ich ganz offizielle für meinen letzten Blogeintrag entschuldigen. Falls ich jemanden mit meinen wohl falsch verstanden zweideutigen Aussagen irgendwie auf die Füsse getreten bin, tut mir das sehr leid. Es war niemals meine Absicht und so war es auch definitiv nicht gemeint.

Ich bin wohl etwas über das Ziel hinausgeschossen und das Thema war dann wohl doch etwas zu heikel und vor allem sicher etwas zu emotional ;-).

Es tut mir leid und es war nicht so gemeint!
Ich gratuliere zum Weltmeistertitel und der Götze hat echt ein geiles Tor geschossen, dass muss hier jetzt auch festgehalten werden!!



Donnerstag, 3. Juli 2014

Warum schreien Österreicher für Deutsche?

Die Fussball WM 2014 geht in den Endspurt und als Fussball interessierte Frau verfolge ich doch fasst alle Spiele außer die unseres Nachbarortes Germanien.

Natürlich wäre Österreich als Tourismusland Nummer 1 nicht da wo es jetzt ist ohne unseren werten Nachbarn, dass möchte ich hier doch vorab klar darstellen (ohne jeglichen Zynismus)!!

Nun sind Grundsatzdiskussionen unter anderem auch mit meiner Skifreundin Patrick kein Einzelfall und es erfüllt mich mit größter Scham wenn ein Auto mit KB Kennzeichen verstümmelt wird mit deutscher Flagge und diesen Ohrenwärmen auf den Außenspiegeln.
Bewusst ist mir schon, dass es genug Germanen in unser schönes Land zieht und sie deßhalb das Privileg hab mit KB zufahren (nichtwahr Patrick ;-).... ) jedoch das ein Tiroler für Deutschland grölt, will mir einfach nicht eingehen.
Aussagen wie, Ihr wärt ohne uns ja noch mit den Kühn aus der Alm ist eines der noch netten "Brocken" die mir hingeschmissen werden. Aussagen wie, wir feuern auch beim Skifahren die Österreichischen Rennläufer an kosten mich nur einen Schmunzler denn ganz ehrlich Skifahren können wir ja.

Doch warum schreien wir eigentlich für unser Nachbarland?
Weil es unser Nachbarland ist oder eher die Tatsache, dass wir Österreicher nicht Fussball spielen können auf so hohem Niveau? Könnte es daran liegen, dass wir wissen wo Deutschland geografisch liegt oder eher noch, dass uns all die Deutschen Fans nicht eine auf die Mütze geben?

Spaß bei Seite, denn es ist doch so ein wichtiges Thema.
Wer von euch hat noch nicht im Auto einen Wutausbruch bekommen wenn der "Sonntagsfahrer" der mir tagtäglich begegnet mit 40 bei 80 gemütlich die schöne Aussicht genießt. Oder das letzt ersehen Rosinenweckerl beim Bäcker vor euch ergattert oder sich so breit beim örtlichen M-Preis einparkt, das locker 3 Auto´s platz hätten?
Nun hätte ich gerne die Erklärung.... warum können wir nicht dazu stehen und sagen wir können zwar auf zwei Brettern Berge schnellstmöglich runterdüßen aber 11 Männer schaffen es nicht 1 Ball in ein Netz zu platzieren.

Also Leute ich bin gespannt wer es schafft und leider muss ich hiermit festhalten, die lieben Nachbarn haben sicher so ein Glück (nicht können) das Sie die WM 2014 auch noch mit hundsschonten gewinnen....





Dieses Scham darf ich mir täglich geben, tut umso mehr weh ;-).....





Donnerstag, 26. Juni 2014

24 hours Golf ist so was wirklich gschaid?

so 24h Events gibt es ja mehr wie genug.
Läufer die sich im Team 24 Stunden die Beine vertreten, Schwimmer die 24 Stunden in der waagrechten herumliegen. Autofahrer die immer die selbe Kurve drehen also muss es ja soetwas auch für Golf geben.
Gibt es, seit 5 Jahren im schönen Henndorf am Wallersee am GC Gut Altentann. In die Welt gerufen hat das ein etwas verrückter Mensch, denn für dieses Event muss man schon etwas verrückt sein und was sich am 19. Loch (Clubhaus) abspielt ist erwähnenswert, Whirlpool, Masseurin, Großleinwand fürs Fussballspiel war für die Spieler die sich nicht gerade am Golfplatz zu tote ärgerten, vorbereitet.

24 Stunden golf zu spielen ist sicher keine körperliche Herausforderung, außer Frau trägt Ihr Bag selbstverständlich selber, wenn da nicht beim Golf ein ganz spezieller Faktor wäre und das ist halt mal dieser Kopf. Golf ist ja bekanntlich die zweit schwierigste Sportart (Stabhochsprung ist am schwierigsten) man muss in Millisekunden eine Bewegung mit über 100 Parameter ausführen und dann noch der Kopf der sich leider bei jeder Millisekunge dazu schaltet und auch nicht ausschalten lässt. Da kommt nicht was muss ich noch einkaufen oder hab ich die Sitelinks bei der Adwords Kampagne einstellt. Für so was ist da nicht Platz da ist permanente Beschallung wie: den Schläger mehr in den Finger halten, Hüfte hoch, bis zum Anschlag die Schulter drehen, Schlägerkopf nicht zumachen usw....

Nun hatte ich die Jahre zuvor dieses 24h Golf Event aus Sicht der Clubsekretärin bereits miterlebt wie Golfer sich 24h quälen und das war auch recht spannend und vor allem lang, jedoch als Spieler ist es doch nochmal etwas ganz anderes.

Die Sonne ging unter und die Lichter gingen an. Die Stimmung war atemberaubend überall waren Fackeln und an Greens & Abschläge waren mit Halbmondförmigen Lichter beleuchtet. Um 1.00 Nachts wagten wir uns in die Dunkelheit und ich durfte diese Erfahrung mit einem Singelhandicaper im Team erleben. Ein Singlehandicaper ist einer der unter Handicap 10.0 spielt. Sozusagen eine Runde Golf mit 80 Schlägen absolviert, nur zum Vergleich ich lag bei diesen Runden auf gefühlten 150!

    



Nichts ist gleich, beim Tag stellt man sich hin, sieht Unebenheiten und vor allem den Ball der unter einem liegt, doch bei Nacht wird das schon etwas interessanter. Sockets sind auf einmal Standart und präzise Schläge auf´s Green forget it. Da war ich schon froh wenn er 80 Meter gerade flog. Hilfsmittel wie Leuchtbälle und Stirnlampe halfen da auch nicht wirklich. Rundum hört man nur Four - das schreit der Golfer wenn der Ball in die falsche Richtung schlägt um die Anderen zu warnen und viele fliegenden leuchtende Bälle kamen auf uns zu.

Warum man sich so was antut, ich verrats euch: 3:45 Uhr es wird dämmrig und langsam erwacht die Welt. Diese Stimmung nach zermürbenden 3 Stunden für 9 Löcher (normalerweise geht man da auch 18) ist sagenhaft.  Die Vögel beginnen zu zwitschern und langsam wird es hell. Allein die Tatsache, dass das jeden Tag ganz automatisch ohne ein Zutun eines Menschen passiert hat schon etwas Mystisches und dann geht man mit seinen Schlägern am Rücken und probiert so etwas nichtiges wie einen weißen Ball in ein Loch zu schlagen.
Um 6:30 Uhr bezwangen wir dann bei "normalen Verhältnissen" 18 Löcher, spielerisch nichts sagend. Körperlich doch etwas müde doch dieser Kopf war immer noch Topfit und war zu gschaid für meine Verhältnisse aber leider hab ich da ja kein Wörtchen mitzureden.

Fazit eines 24h Golfturniers: der Sockets ist mir leider geblieben und ich hoffe er verschwindent ganz schnell. 3 Blasen und doch etwas Muskelkater. Am Sonntag um 17:00 shutt down des Betriebssystems da musste dann doch mal geschlafen werden und vor allem ganz schöne Erinnerungen, viel Spaß und am Samstag um 3.00 Uhr Nachts dachte ich mir warum tu ich mir das hier gerade an aber ich glaub nächstes Jahr spiel ich wieder mit ....


Mittwoch, 18. Juni 2014

Bin wieder da

Der wöchentlich Blogeintrag wird wieder gestartet und falls mir in den nächste Wochen nicht einfallen sollte wieder eine Ausbildung in einem etwas größerem Umfang als gedacht, neben dem täglich dasein zu absolvieren wird sich daran auch so schnell nichts ändern.

Jetzt ist mir in den letzten Wochen doch so einiges passiert und irgendwie waren es alles Highlights von denen ich euch nach und nach erzählen werde, wird lustig und das schönste an der absoluten Prüfung mein Kopf ist wieder frei für die wichtige Dinge, also ganz viel Blödsinn und das freut mich am meisten .....

So ein Diplomlehrgang als Tirolerin ist doch nochmals etwas ganz besonderes.
Ich durfte ja fast wöchentlich nach Oberösterreich / Linz düßen und die Menschen im oberen Österreich sind sprachlich doch etwas anders avisierter als ich Kössner, die von der schiachen Seite vom Koasa kommt.

Die ersten Annäherungsversuchen verliefen noch recht harmlos wobei ich dazusagen muss ich versuchte mich im Ausland auch dementsprechend aufzuführen und sprach natürlich etwas schöner und verständlicher.

Da waren die ein oder anderen sprachlichen Diskrepanzen keine Einzelheit und ein Übersetzer musste des öfteren dazu geholt werden da es sonst um Mord, Totschlag und den nächsten Lachanfall ging.

Absolute Verzweiflung entstand bei den Wörtern wie gschtiascht, trink ma an kuschtzn und hoscht.
Nun möchte man doch meinen das Kommunikationsprobleme in Österreich das Land der Seen & Täler wo jeder jeder kennt und Fuchs & Hehn sich gute Nacht sagen keine Thema sein können.
Sogar eine Oberösterreichin traute sich in das fremde Land mit der ÖBB aber beim Einreisen ging es dann doch nicht ohne Pass, jeden lassen wir Tiroler sicher nicht in unser Land.
Nun ja ich glaub ja auch fest daran, dass ab Innsbruck aufwärts die auch schon zu Vorarlberg gehören und nicht mehr zu uns ;-)....

Nun ist das halbe Jahr des Kopfrauchens und New Input zu Ende und ich möchte den Menschen, die ich in diesen Lehrgang begegnen durfte nochmals Danke sagen. Es war mir eine Ehre mit euch abschließen zu dürfen und ich darf doch sagen wir haben alle einen coolen Job abgeliefert.
Ein ganz großer Dank gilt meinem "Digital Communication & Onlinemarketing Mentor". Wenn es der Zufall nicht wollte, dass wir uns vor nun fast 3 Jahren kennengelernt hätten glaube ich nicht, dass ich mich auf diesen spannenden neuen Weg begeben hätte und dafür gilt Dir, Stephan mein größter Dank!!







Donnerstag, 29. Mai 2014

Jahrestag

Bei den jetzigen Nachrichtenmeldungen aus Serbien und Bosnien, dem derzeitigen grausigem Wetter wo ich bei keiner Runde Golf trocken Heim kehre & die Tatsache das es am 2.Juni 1 Jahr her ist das bei mir zu Hause das Wasser kam werden die Erinnerungen wieder stärker.

Das Hochwasser 2013 ist sicher ein Ereignis das ich in mein nächstes Leben mitnehmen werden.
Wiedermal sind ein paar mehr Worte nötig.
Samstag 1.6.13 (Tag vor der Überflutung) war ich am späten Nachmittag noch auf einen kurzen Plausch zu Hause. Meine Eltern und ich gingen noch einmal um die Ache und mein Dad plauderte noch mit einem Nachbarn recht lässig über den aktuellen Wasserstand der Kössner Ache und die beiden Herren sagt noch locker: "a bevor de Achen übergeht muas no fü renga".
Der Pegel war schon recht hoch aber das war schon öfter der Fall.

Es war am Sonntag gegen 10:30 Uhr ich hatte Dienst und alle Gäste kamen aus Kitzbühel schon nicht mehr raus, da die Strassen bereits gesperrt waren. Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht das Kössen bereits unter Wasser stand. Erfahren habe ich es dann auf Facebook (kleine Ironie bei meinem jetzigem Beruf). Meine Schwagerin hatte ein Photo vom Balkon aus gemacht, da war der 1,50 hohe Zaun nicht mehr zu sehen und  dieses Bild hat sich in mein Gedächnis einbrennt.
Das schlimmste in so einer Situation ist, du kannst nichts tun. Ich wäre aus Kitzbühel nicht rausgekommen und ins Haus sowieso nicht.
Montag morgen war dann eine kleine Weltreise nach Kössen, jetzt kann ich nur drüber lachen in dem Moment war es zum kotzen und ich bin in meinem Auto fast durchgedreht.

Die Strasse über Erpfendorf war ja gesperrt und was mach ich, ach Straßensperre da komm ich schon durch...
und genau so war es 1x fast im Schlamm steckengeblieben und dann vor einem verschlossenen Schranken musst ich doch dieser Strassensperre WO geben und umdrehen. Nach 1,5h kam ich dann in Kössen an. Das Szenario war heftig, überall stand die Feuerwehr & Bundesheer, Hubschrauber flogen, Wasser Stand noch die Alleestraße rein und in jedem der Gesichter stand nur Ungewissheit wie es wohl weiter geht.

Es ging weiter und vor allem relativ schnell. Es waren so viele Situation die mich zum staunen brachten vor allem wie viele Menschen halfen aber auch wie viele zum Schauen kamen.
Die Kössner die nicht betroffen waren kamen mit Essen und versorgten schon mal mit dem Nötigsten. Mädels im Altern von 16 bepackt mit Schaufel, Schlauch und Hochdruckreiniger gingen von Haus zu Haus und boten Ihre Hilfe an.
Jetzt ist es am 2. Juni 1 Jahr her und die Verbauung der Kössner Ache ist in vollem Gang, viel wird spekuliert was wäre gewesen wenn, doch es ist passiert und ich muss sagen Gott sei Dank leben wir in einem Land wo es eine finanzielle Stütze gibt. Gerecht ist so eine Katastrophe nie und warum es passiert ist kann keiner beantwortet.

Ich persönlich nehme aus dieser Erfahrung mit, alles Materielle ist vergänglich.
Mitnehmen kann ich nichts außer:
ein Hole in One (hatte ich schon)
Zeit mit den Menschen verbringen, die mir wichtig sind (gerade etwas zu wenig aber das wird auch wieder)
die Welt außerhalb von Tirol bereisen (das ist in Planung)
jedes Jahr etwas neues lernen (zu viele Ideen)

Hiermit möchte ich mich nochmals ganz persönlich bei allen Menschen bedanken die meine Familie letztes Jahr so unterstützt haben

Danke ....



Donnerstag, 22. Mai 2014

ich geh zum 2. mal fremd

einer der schönsten Ansichten in Kitzbühel ist sicher das Kitzbüheler Horn. Ok mal davon abgesehen, dass die Streif die schwerste Abfahrtsstrecke der Welt ist, sollte man auf der Gegenüberliegenden Seite diesen Berg nicht außer Acht lassen.

Meine erste Begegnung mit dem besagten Felsklumpen war vor ca. 8 Jahren zu Fuß zur Mittelstation, also ziemlich unspektakulär.
Die zweite Begegnung war dann fast vor einem Jahr mit dem Rad.

Locker lässig an einem Spätsommernachmittag entschied Frau, ach fahrt ma hoat amoi aufs Kitzbüheler Horn is ja eh ned so zach.

Kurze Zwischenfrage: Wer von euch ist schon mal aufs Horn gebicket  und noch eine Frage: ist euch eigentlich aufgefallen das bei jeder dieser Keren (insgesamt 14) Mann bzw. Frau direkten Blick aufs Ziel hat und man denkt ach das ist ja nicht mehr weit.... alleine diese Psychische Ticke hat es schon echt in sich.
Tja was soll ich sage bei Kere 7 war Sense! Gefühlte 3h auf dieser Tour kam ich dann ziemlich fertig nach Hause und seitdem ist jedes mal wenn ich Ihn seh dieser bittere Beigeschmack dabei und vom angekratzten Ego brauchen wir jetzt garnicht sprechen. Nicht einmal über die Hälfte hab ich es geschafft, ein sportliches No go!
Wie kann es sein, dass es Mann genauso Frau in 28 Minuten da rauf schaffen,  28 Minuten 7 km, Höhenunterschied 950 Meter, ist für mich unbegreiflich - Meine Herren und Damen ich ziehe meinen Hut- falls ich mal einen trage, was fast nie passiert.

Mein Ziel für dieses Sommer 2014, mich mit diesem Berg wieder versöhnen und diese Aussicht, die sich beim Golfen auf meinem Heimatplatz doch sehr oft bietet, wieder in vollen Zügen genießen zu können ...

Kurzer Nachtrag zum Verständnis des Titels von diesem Blogeintrages: es hat unweigerlich damit zu tun, dass ich mich ja eigentlich dem Koasa versprochen haben und schon mehrmals meine Beziehung zu diesem Felsklumpen ausgesprochen haben. Ich merke aber immer mehr und dass ist das Schöne an einer so offenen Beziehung er schimpft nicht, jammer nicht, nimmt mich so wie ich bin und läßt mir jeglichen Freiraum. Ich denke das könnte halten, wenn es so weiter geht.....






Donnerstag, 15. Mai 2014

Schreibblockade mit Eisheiligen Touch

Ich wollte euch eigentlich diese Woche versetzten, aber so was passt einfach
gar nicht zu mir ;-).....

Die letzten Woche dreht sich in meinem Kopf alles um http, POP3, smtp, die 4 P, Facebook Ads, Displaykampangen, Digitale Nomaden, Marketingpläne & Budgets usw.
Also alles hochspannende Themen über die sich so viel berichten lässt.

Dieses Hirn ist so voll mit all diesen hochinteressanten Kram, dass sich da einfach keine gschaide Gschicht zusammen reimen ließe und da ich doch die Bloggerin bin die einfach aus Freude schreibt wollt ich dann keinen erzwingen und so eine Schreibblockade läßt sich dann nicht wegdenken.

UND die beste Ausrede die mir jetzt noch aus dem FF einfällt bei den Eisheiligen ist mein Denkmuskel eingefroren...

In diesem Sinne nächste Woche wird es wieder länger!




Donnerstag, 8. Mai 2014

Generationen , Muttertag & noch ein bisschen mehr

Für all jene unter euch die es noch nicht wissen...
am Sonntag ist Muttertag wobei bei all diesen wunderbaren Werbeaktionen kann man es schlecht überhören, lesen usw.

Diese Muttertage im Leben eines Menschen sind ja für beide Seite doch immer spannend.
Egal ob Kind oder Mutter.
Ich kann es jetzt zwar nur aus Sicht des Kindes sagen, doch da fällt mir noch so einiges ein. Speziell da meine liebe Mama mich wiedermal erst kürzlich daran erinnerte.

Somit dachte ich mir ich erzähl mal einen kleinen Schwank aus meiner Kindheit....

Mit 8 Jahren war der Muttertag noch etwas besonderes oder? Ich für meine Teil war da glaub ich immer nervöser als die Mama, dass ja alles klappt. Wochen davor plante ich schon und mein lieber großer Bruder wurde nur immer noch genervter da Jungs, vor allem in dem Alter so was doch überhaupt nicht interessierte. Meine damals beste Freundin und ich machten uns bei unserer geheimen Blumenwiese Dates aus damit die selbstgepflückten Blumen auch wirklich frisch waren und nicht den Kopf hängen ließen.

Die kleine Christine radelte also um 6.00 Uhr in der Früh zum GC Kössen (jetzt weiß ich wieder warum ich so Golf narisch bin, liegt nur an der geheimem Blumenwiese) und die zwei Mädels pflückten brav Blumen für die Mamis. Ich hatte so ein tolles rosa/weißes Radl mit einem weißen Gitterkorb. Ich war damals immer eher schon knapp dran und musste ziemlich schnell heimfahren damit ich den Frühstückstisch noch rechtzeitig fertig bekam. Mein Bruderherz lies dich da leider nicht einteilen und es blieb an mir hängen (der kam 3 Minuten bevor alle anderen aufstanden und war dann der Held... (kl. Scherz, wobei einwenig Wahrheit steckt schon dahinter)
Zurück zum besagten Korb. Ich radl wie eine Wahnsinnige Heim, kam zu hause an und tja aus dem wunderschönen großen Blumenstrauß waren nur noch ein paar Stängel übrig.
Ich fertig mit der Welt....
Ein neuen pflücken ging sich dann leider nicht mehr aus, aber gefreut hat sich die Mama trotzdem.

Der heutige Muttertag läuft so, kein Frühstück, keine selbstgepflückten Blumen vom Feld und keine wochenlange Planung.  Irgendwie bringt mich das schon etwas zum denken. Jetzt kann ich schlecht schreiben was Sie dieses Jahr bekommt, da Sie ja auch eine brave Blog Leserin ist.

Aber was schenkt man wenn man GROSS ist der lieben Mama? Sicher nicht mehr etwas selbstgepflücktes und ich glaub doch genau darauf kommt es an oder?
Egal ob Muttertag, Geburtstag und welche wichtigen Tagen da sonst noch das ganze Jahr anfallen ein Geschenk oder Aufmerksamkeit, das von Herzen kommt, wo sich der Schenker Gedanken gemacht hat vielleicht noch ein Blumenstrauss von Feld und nicht vom Geschäft das sind die Dinge die im Gedächtnis bleiben und darauf kommt es doch im Grunde an.

Also liebe Mama ich sage heute schonmal DANKE das es dich gibt, dass du mich zur Welt gebracht hast und für alles was du für mich getan hast, tust und noch tun wirst......

zwar nicht die Geheime Blumenwiese aber so ungefähr.....

Donnerstag, 1. Mai 2014

3 Damen & 1 Flight & 1 App

Ich darf mal wieder in die Welt der Golfer eintauchen.

Vor ein paar Wochen spielte ich die Erste Runde in Altentann dieses Jahr.  Einer, wie ich persönlich finde, der schönsten und auch schwierigsten Plätze Österreichs.

Ein paar Begriffe vorab für alle Nicht Golfer:
Ein Flight besteht aus 1 - 4 Personen und dieser Flight begibt sich auf 18 Löcher voller Höhen und Tiefen. Mit diesen 4 Menschen oder weniger muss man dann 4 Stunden oder auch mehr verbringen und bei so einer Golfrunde lernt man dann doch den einen oder anderen etwas besser, wenn auch ab und zu nicht gewollt, kennen. Da können schön sehr prekäre Momente entstehen, wenn der Ball an 4 Löchern in Folge nicht in dieses kleine Loch will oder Sockets wollen einfach nicht verschwinden bei den Abschlägen.

Nun haben 3 Damen davon 2 aus dem Gebirge (also Tirol & Pongau) eine Stadtlerin und ein Südafrikaner auf diesen 18 Loch schon einiges an lustige Reibungspunkten.  Alleine diese Konstellation ist schon spannend genug und wir Gebirgler haben dann doch eine ganz eigenen Sicht der Dinge & vor allem Sprachunterschied noch und nöcher, doch richtig lustig wird es dann mit einem Südafrikaner & seinem Handy.

Es gibt ja abertausende Produkte & Apps für Distanzmessungen am Golfplatz. Der Golfer, der was auf sich hält steht mit einem Fernglas und schaut durchs Rohr wie weit er doch noch zur Fahne hat oder trägt die neueste Garmin S4 und verkündet stolz seinen Mitspielern du hast noch 87 m Anfang Grün oder hättest du es lieber zur Mitte?

Unser lieber Mitspieler hat sich gerade das neueste App Names schlag mich tot (ich weiß es echt nicht mehr) kurz vor der Runde runtergeladen und war die ersten 4 Löcher damit beschäftigt wo doch die Einstellung von Meter auf Yards ist? Weitere 2 Löcher dauerte es bis er die zusätzlichen Feets intus hatte und ab Loch 10 war er wieder bei uns Damen angekommen. Nun mussten wir dann doch ab und an ein paar etwas unsanfte Sprüche loslassen damit der liebe Toni wieder in unsere Welt zurückkehrt und sein Handy Handy sein lies...

Nun entstanden durch dieses ständige Handyspielen einige Fragen die ich hier mal an die www World stelle ....

Apps sollten doch hilfreich sein und das Leben vereinfachern oder?
Warum plage ich mich dann 10 Löcher oder Stunden etwas so unwichtiges wie Distanzen am Golfplatz zu messen?
Ich gehe auf die Runde um mit netten Menschen eine schöne Zeit zu verbringen. Ok nicht alle Menschen sind nett aber mit denen ich spiele sehr wohl und davon abgesehen, dass bei dieses "Gschpü" doch nicht immer alles so läuft wie ich es will und dieser kleine weiße Ball einfach nicht in dieses Loch gehen will, sollte es doch vor allem und nur grundsätzlich Spass machen.

Nun lieber Toni schmeiß weg dein Handy und konzentrier dich auf die wichtigen Dinge im Leben, die Entfernung am Golfplatz ;-)....

    
warum diese Bank erst am Loch 15 steht, versteh ich nicht.....

und Toni, sei doch so nett und sag mir dem Namen dieser App ich hätte die auch sehr gern     ;-)....


Donnerstag, 24. April 2014

Tiroler Dörfer & saisonelle Schwankungen

All jene die in diesen kleinen netten touristischen Dörfchen wie Going, Ellmau oder Walchsee usw. aufgewachsen und leben kennen das alljährliche Spielchen im Frühling und im Herbst.

Es ist Ende März oder Ende Oktober und von einem Tag auf den anderen sind plötzlich die ewig langen Schlagen beim M-Preis oder Gründler oder beim Bäcker nicht mehr da. Parkplätze wo hin das Auge reicht und keine netten deutschen Kommentare um halb sieben in der Früh. Das an sich hat ja doch einige Vorteile und die Einwohner können sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren siehe diesen Blogeintrag ....

Alle Gasthäuser und Restaurants haben plötzlich Betriebsurlaub und jedes Jahr auf´s neue stelle ich mir die Frage und als angehende Diplomierte Marketing & Kommunikation Managerin noch mehr....

Gäste und somit potenziellen Kunden sind mal für 6 Wochen ausgestorben. Was ist mit den Einwohnern des jeweiligen Dorfes, die sind keine Kunden?
Fallbeispiel Going. Es wohnen 1.900 Seelen in dieser Gemeinde, nehmen wir an 1/6 davon sind Zweitwohnsitzler, dass bedeutet es wären immer noch 1.584 willige Käufer.

Jetzt kann es bei meinem derzeitigem Lebensrythmus schon mal passieren das ich an einem Sonntag Abend vor einem leeren Kühlschrank stehe. Dann denkt Frau im gelobten Land Tirol und dann noch in Going, die Pizzeria hat sicher offen. Die Pizzeria in Going hat von 31.3. bis 5.5.2014 Betriebsurlaub. Ok Frau ist so flexible da ist ja noch Ellmau. Denkste, dass wäre doch auch zu einfach gewesen. Auch geschlossen vom 31.3. bis Anfang Mai (die konnten nichtmal ein Datum festlegen). Wir sind ja so unkompliziert, dann halt der Inder in Ellmau (übrigens absolut zu empfehlen) ihr könnt es euch denken das selbe in Grün.

Nun stellt sich mir die Frage: wollen die alle kein Geschäft mit den Einheimischen machen?
Ja mir ist klar jeder braucht mal Urlaub oder muss renovieren doch warum alle gemeinsam? Ich wette mit euch wenn der Pizzeria in Going jetzt offen hätte oder auch wenn es nur am Wochenende wäre da wäre was los und
das Wichtigste einer armen hungrigen Frau in Not zu helfen ist doch das Schönste ;-) .....


P.S.: Natürlich hätte es da noch den Maci in St. Johann gegeben aber der Weg war dann einfach zu weit und ich war so genervt das das Riesenloch in meinem Bauch als Protest mit ins Bett musste.
Ob es was bringt, ich stelle es in Frage aber beim nächsten Besuch in den jeweiligen Lokalitäten werd ich sicher meinen Geschäftsidee präsentieren ....


P.PS: die auf der schiachen Seiten vom Koasa haben es bereits gecheckt - beim Hasi in Kössen bekomm ich immer eine Pizza !!

Donnerstag, 17. April 2014

Etwas fürs Herz


Eine Begegnung bei einem Kaffee....

Vor einem Termin in Salzburg brauchte ich noch unbedingt einen schnellen Kaffee. Am Weg zum Haidenthaler überholte ich einen älteren Herrn, der am Stock lief.
Nun sitz ich bei einem leckeren Cappuccino und die Türe geht auf. Dieser ältere Herr, den ich zuvor überholt hatte,  kam herein und wurde so herzlichst begrüßt, dass ich jetzt noch eine Gänsehaut bekomme.
So schnell konnte ich gar nicht schauen und alle Mitarbeiter standen um den Herrn und begrüßen Ihn mit so viel Wärme. Es stellte sich heraus, dass er der älteste und treueste Stammgast vom Kaffee Haidenthaler ist. Nach all den lieben Worten kehrt wieder etwas Ruhe ein.
Die Chefin sieht mich an und sagt zum Herrn Raischer " ich glaub Ihr Stammplatz, der die letzten 2 Jahre auf Sie gewartet hat,  ist besetzt?" und lächelt mich dabei an.
Blitzgnaiserin die ich halt bin rutsch eins rüber und durfte somit ein großes Lächeln in Herrn Raischers Gesichts und dem der Chefin zaubern. Natürlich kamen wir gleich ins Gespräch. Eine schwere Krankheit hielt Ihn ab die letzten 2 Jahre in sein Stammkaffee zu kommen. Wo er tagtäglich immer um 13.30 Uhr auf einen Kaffee und eine Mehlspeis ging.
Nun hat er es wieder geschafft obwohl er nicht mehr daran glaubt doch noch einmal zu kommen.


Was mich am meistens bei dieser Geschichte berührte war das er fehlen würde. Die Herzlichkeit als dieser Mann durch die Tür kam und die Selbstverständlichkeit wie alle mit Ihm umgingen. Ein Geschenk dies mit zu erleben.

Sind es nicht diese Momente die das Leben lebenswert machen. Ist es nicht der Gedanke daran eine Spur im Leben eines anderen Menschen zu hinterlassen, die dem Leben Sinn geben. Einem anderen eine Freude zu bereiten und wenn es nur ein ganz bestimmter Platz in einem Kaffee ist.

Mit offenen Augen zu sehen. Mit offenem Herzen durchs Leben gehen und das bei den alltäglichsten Dingen wie bei einem Kaffee ....










Donnerstag, 10. April 2014

Mann - Frau und eine Driving Range

Für alle Nicht Golfer unter meinen Lesern hätte ich einen Geheimtipp, wenn Ihr mal was zum schmunzeln sucht.

Geht auf eine Driving Range und gönnt euch 30 Minuten,  da sind ja doch Einige rund um das Kaisergebirge.
Nun sind wir Golfer ja immer getrieben unser Handicap zu verbessern. Und da das leider nicht ohne üben einfach im Schlaf passiert, besuchen wir diese Driving Range so oft als möglich.
Die witzigsten Aufwärmübungen und Trainingsmethoden wurden sich angeeignet und müssen natürlich auch zur Schau gestellt werden und das passiert genau dort.

Männlein oder Weiblein steht in einer Reihe und schlägt ein Bällchen nach dem anderen auf die große Wiese mit den großen Schilder wo 50 Meter, 100 Meter, 150 Meter 180 Meter usw. drauf steht.
Wenn Frau einen Ball nach dem anderen immer schön gerade schlägt ohne dabei irgendwelche komischen Laute von sich zu geben, wird Mann daneben ab und an etwas nervös.

Jetzt behaupte ich von mir ich spiele schon ganz OK und meine Bälle fliegen auch ganz OK und es ist mir immer eine Freude die männliche Spezies "golferisch" etwas aus der Ruhe bringen zu dürfen. Das witzigste ist mir vor kurzer Zeit im GC Eichenheim passiert.
Ein sehr professionell gekleideter Herr mittleren Alters schlug bereits seine Bälle als ich dazukam. Er lies sich auf ein karges Hallo herab und betrachtete mich etwas von oben herab. Ich, wie ich halt bin ein nettes "Griasti" aber machte Ihn auch nicht viel lockerer.
Ich schlug gemütlich meine Bälle, einem nach dem anderen, kerzengerade 130 Meter und war zufrieden. Der nette Herr in der Box neben mir beobachtet mich immer mehr aus dem Augenwinkel und wurde immer verzweifelter. Bei Ihm wollte es einfach nicht so recht an diesem Tag.
Es ging so weit das er ein Socket (da geht der Ball flach nach Rechts weg mit der Flugbahn einer Banane) nach dem anderen schlug und nach ca. 15 Bällen gab er auf. Mit eingezogenem Kopf rauschte er ab und ich nur ein nettes "Pfiati" und ein kleiner Schmunzler.

Ich würde gerne verstehen warum die männlichen Golfer (nicht alle) aber doch viele immer so feinzelig reagieren wenn Frau gut spielt oder bzw.einfach besser ist.
Wir Frauen freuen uns doch auch wenn Ihr Männer mal ein oder zwei Dinge hin bekommt.

Also meine Herren steht zu euren Fehlschwüngen, Sockets, Hocks und was es sonst noch so gibt, dass macht euch nur liebenswerten ;-)....

und wie könnte es anders sein auch in Eichenheim seh ich den Koasa!