Donnerstag, 26. Juni 2014

24 hours Golf ist so was wirklich gschaid?

so 24h Events gibt es ja mehr wie genug.
Läufer die sich im Team 24 Stunden die Beine vertreten, Schwimmer die 24 Stunden in der waagrechten herumliegen. Autofahrer die immer die selbe Kurve drehen also muss es ja soetwas auch für Golf geben.
Gibt es, seit 5 Jahren im schönen Henndorf am Wallersee am GC Gut Altentann. In die Welt gerufen hat das ein etwas verrückter Mensch, denn für dieses Event muss man schon etwas verrückt sein und was sich am 19. Loch (Clubhaus) abspielt ist erwähnenswert, Whirlpool, Masseurin, Großleinwand fürs Fussballspiel war für die Spieler die sich nicht gerade am Golfplatz zu tote ärgerten, vorbereitet.

24 Stunden golf zu spielen ist sicher keine körperliche Herausforderung, außer Frau trägt Ihr Bag selbstverständlich selber, wenn da nicht beim Golf ein ganz spezieller Faktor wäre und das ist halt mal dieser Kopf. Golf ist ja bekanntlich die zweit schwierigste Sportart (Stabhochsprung ist am schwierigsten) man muss in Millisekunden eine Bewegung mit über 100 Parameter ausführen und dann noch der Kopf der sich leider bei jeder Millisekunge dazu schaltet und auch nicht ausschalten lässt. Da kommt nicht was muss ich noch einkaufen oder hab ich die Sitelinks bei der Adwords Kampagne einstellt. Für so was ist da nicht Platz da ist permanente Beschallung wie: den Schläger mehr in den Finger halten, Hüfte hoch, bis zum Anschlag die Schulter drehen, Schlägerkopf nicht zumachen usw....

Nun hatte ich die Jahre zuvor dieses 24h Golf Event aus Sicht der Clubsekretärin bereits miterlebt wie Golfer sich 24h quälen und das war auch recht spannend und vor allem lang, jedoch als Spieler ist es doch nochmal etwas ganz anderes.

Die Sonne ging unter und die Lichter gingen an. Die Stimmung war atemberaubend überall waren Fackeln und an Greens & Abschläge waren mit Halbmondförmigen Lichter beleuchtet. Um 1.00 Nachts wagten wir uns in die Dunkelheit und ich durfte diese Erfahrung mit einem Singelhandicaper im Team erleben. Ein Singlehandicaper ist einer der unter Handicap 10.0 spielt. Sozusagen eine Runde Golf mit 80 Schlägen absolviert, nur zum Vergleich ich lag bei diesen Runden auf gefühlten 150!

    



Nichts ist gleich, beim Tag stellt man sich hin, sieht Unebenheiten und vor allem den Ball der unter einem liegt, doch bei Nacht wird das schon etwas interessanter. Sockets sind auf einmal Standart und präzise Schläge auf´s Green forget it. Da war ich schon froh wenn er 80 Meter gerade flog. Hilfsmittel wie Leuchtbälle und Stirnlampe halfen da auch nicht wirklich. Rundum hört man nur Four - das schreit der Golfer wenn der Ball in die falsche Richtung schlägt um die Anderen zu warnen und viele fliegenden leuchtende Bälle kamen auf uns zu.

Warum man sich so was antut, ich verrats euch: 3:45 Uhr es wird dämmrig und langsam erwacht die Welt. Diese Stimmung nach zermürbenden 3 Stunden für 9 Löcher (normalerweise geht man da auch 18) ist sagenhaft.  Die Vögel beginnen zu zwitschern und langsam wird es hell. Allein die Tatsache, dass das jeden Tag ganz automatisch ohne ein Zutun eines Menschen passiert hat schon etwas Mystisches und dann geht man mit seinen Schlägern am Rücken und probiert so etwas nichtiges wie einen weißen Ball in ein Loch zu schlagen.
Um 6:30 Uhr bezwangen wir dann bei "normalen Verhältnissen" 18 Löcher, spielerisch nichts sagend. Körperlich doch etwas müde doch dieser Kopf war immer noch Topfit und war zu gschaid für meine Verhältnisse aber leider hab ich da ja kein Wörtchen mitzureden.

Fazit eines 24h Golfturniers: der Sockets ist mir leider geblieben und ich hoffe er verschwindent ganz schnell. 3 Blasen und doch etwas Muskelkater. Am Sonntag um 17:00 shutt down des Betriebssystems da musste dann doch mal geschlafen werden und vor allem ganz schöne Erinnerungen, viel Spaß und am Samstag um 3.00 Uhr Nachts dachte ich mir warum tu ich mir das hier gerade an aber ich glaub nächstes Jahr spiel ich wieder mit ....


Mittwoch, 18. Juni 2014

Bin wieder da

Der wöchentlich Blogeintrag wird wieder gestartet und falls mir in den nächste Wochen nicht einfallen sollte wieder eine Ausbildung in einem etwas größerem Umfang als gedacht, neben dem täglich dasein zu absolvieren wird sich daran auch so schnell nichts ändern.

Jetzt ist mir in den letzten Wochen doch so einiges passiert und irgendwie waren es alles Highlights von denen ich euch nach und nach erzählen werde, wird lustig und das schönste an der absoluten Prüfung mein Kopf ist wieder frei für die wichtige Dinge, also ganz viel Blödsinn und das freut mich am meisten .....

So ein Diplomlehrgang als Tirolerin ist doch nochmals etwas ganz besonderes.
Ich durfte ja fast wöchentlich nach Oberösterreich / Linz düßen und die Menschen im oberen Österreich sind sprachlich doch etwas anders avisierter als ich Kössner, die von der schiachen Seite vom Koasa kommt.

Die ersten Annäherungsversuchen verliefen noch recht harmlos wobei ich dazusagen muss ich versuchte mich im Ausland auch dementsprechend aufzuführen und sprach natürlich etwas schöner und verständlicher.

Da waren die ein oder anderen sprachlichen Diskrepanzen keine Einzelheit und ein Übersetzer musste des öfteren dazu geholt werden da es sonst um Mord, Totschlag und den nächsten Lachanfall ging.

Absolute Verzweiflung entstand bei den Wörtern wie gschtiascht, trink ma an kuschtzn und hoscht.
Nun möchte man doch meinen das Kommunikationsprobleme in Österreich das Land der Seen & Täler wo jeder jeder kennt und Fuchs & Hehn sich gute Nacht sagen keine Thema sein können.
Sogar eine Oberösterreichin traute sich in das fremde Land mit der ÖBB aber beim Einreisen ging es dann doch nicht ohne Pass, jeden lassen wir Tiroler sicher nicht in unser Land.
Nun ja ich glaub ja auch fest daran, dass ab Innsbruck aufwärts die auch schon zu Vorarlberg gehören und nicht mehr zu uns ;-)....

Nun ist das halbe Jahr des Kopfrauchens und New Input zu Ende und ich möchte den Menschen, die ich in diesen Lehrgang begegnen durfte nochmals Danke sagen. Es war mir eine Ehre mit euch abschließen zu dürfen und ich darf doch sagen wir haben alle einen coolen Job abgeliefert.
Ein ganz großer Dank gilt meinem "Digital Communication & Onlinemarketing Mentor". Wenn es der Zufall nicht wollte, dass wir uns vor nun fast 3 Jahren kennengelernt hätten glaube ich nicht, dass ich mich auf diesen spannenden neuen Weg begeben hätte und dafür gilt Dir, Stephan mein größter Dank!!