Donnerstag, 31. Juli 2014

erste Begegnung

Die erste Begegnung ist immer die spannendste. Die ersten 5 Sekunden entscheiden ob mir mein Gegenüber sympathisch ist oder eher nicht, ob er/sie gefällt oder eher nicht.

Die erste Begegnung mit meinem Freund war da etwas anders.
Ist jetzt auch schon wieder ein paar Wochen her wo meine älteste Freundin und ich uns auf eine Bergtour in den Koasa wagten. Die Vorbereitungs - whats up waren schon eine eigenen Geschichte für sich, da die liebe Lydia eine andere Vorstellung von Berggehen hat als ich. Meine Vorstellung von einer Bergtour ist so ca. 3-5 Stunden ein wenig klettern darf schon dabei sein aber bitte nicht zu viel. Die liebe Lydia hat da Ihre eigene Vorstellung. Bouldern ist nur eines Ihrer speziellen Hobbies und Klettern gehört da absolut dazu.
Nun ja nach ca 8 What up haben es zwei Damen dann geschafft die ungefähre Tour plus Kleiderordnung zu definieren. Genau wohin wusst ich nicht, ich geh da immer einfach sehr gern der Nase nach und desshalb wir die geplante Wanderung immer 2h länger als geplant mit mir.
Eigentlich ist mein Hauptgrund warum ich auf den Berg geh immer einer. Ich geh auf den Gipfel und wenn man dann oben ist und hinunterschaut bzw. auf all die weiteren umliegenden Berge merkt man wie nichtig die Problemchen sind, mit denen man sich tagtäglich beschäftigt. Wie gut es mir geht und und und. Das schönste ist es keiner Menschenseele zu begegnen und auch mal nicht, was bei 2 Mädels etwas schwierig ist, ohne Punkt und Komma zu plaudern.

Diese Bergtour war da etwas anders. Als erstes haben uns gefühlt 1.000 Menschen am Parkplatz mit einem "guten morgen begrüßt" ist ja nett man grüßt sich ja in Tirol. Beim ersten Zwischenstop am Schleierwasserfall waren es dann gefüllte 500 also schon viel viel besser. Einerseits ja witzig welche und vor allem wie manche Menschen (vor allem Einheimische) auf den Berg tigern.
Drumm nahmen die Lydia und ich das "Loatal" (schwarze Tour da ging dann keiner mehr). Wie gesagt ein wenig klettern ist ok für mich, der Lydia war es definitiv zu wenig. Leider war ich an dem Tag irgendwie neben der Spur und ein paar verschürfte Knie, 2x Regengüsse und zu viele Menschen brachten mir leider nicht mein sonst immer so rundum zufriedenes Gefühl wenn ich vom Berg wieder runter komm.

Damit ich wieder zum Punkt komme, meine erste Begegnung mit meinem treuen Freund, dem Koasa, war daher leider nicht so positiv. Nun ja was mir das jetzt sagen will bin ich mir leider noch nicht so sicher, ob ich Ihn nochmal treff, ganz bestimmt. Ich hoffe er ist beim nächsten mal besser drauf und zeigt sich von seiner besten Seite.....


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