Donnerstag, 16. Oktober 2014

Zweifel

So manch einer unter uns kennt Sie die kleinen & etwas größeren Zweifel.
An manchen Tagen mehr, an manchen Tagen weniger. Ich behaupte jetzt mal Frauen zweifeln schon bei der täglichen Auswahl des Outfits ob die Schuhe wirklich die richtigen sind, ob das Tuch farblich schon passt und ob es doch lieber die größere Handtasche sein soll, dann hätte wirklich alles Platz.

Doch woher kommen diese Zweifel eigentlich ?

Ich stelle jetzt sicher keine These auf, die jeder xy Psychologe bejahen würde, in der behauptet wird "in der Kindheit"...
Ich denk eher das liegt auch an der Jahreszeit & in der Geschichte
Mein achso treuer Freund verfärbt sich gerade und die vielen Bäume die ihn kitzeln zeigen es wird schönlangsam Winter. Die Vögel zwitschern auch nicht mehr so laut und Wanderer sind zwar die letzten Woche, da es endlich mal etwas besseres Wetter in Tirol hatte, auch wieder einigen über seinen Wege gekeucht, doch die Nächte werden länger und somit alles stiller und man hört sich bzw. diese Stimme da oben etwas besser.
Also wird alles etwas langsamer und ich für meinen Teil zwar am Tagespensum nicht aber doch etwas in meiner Denke.
Grundsätzlich finde ich es ja sehr gut sich selber zu hinterfragen und seinen Lebensweg zumindest ab und an etwas zu hinterfragen und ein Finetunning vorzunehmen, wenn das notwendig ist, doch wo hört es auf und ab wann steht man sich dann eher selbst im Weg?
Fehlschläge, Misserfolge, falsche Entscheidungen gehören genau so dazu wie Erfolge und Höhenflüge.

Einfacher ist es natürlich immer das Finetuning beim anderen vorzunehmen, Vorschläge und Ratschläge an andere sind ja auch immer leichter als mal kurz über sich selber nachzudenken.


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Aber wenn wir jetzt ganz Ernst werden und wir wirklich denjenigen Suchen der daran Schuld hat werden wir kurz geschichtlich. Denn die Kirche hat sich ja unter anderem diese Zweifel an uns selber gut bezahlen lassen, ob 1 Gulden für einen Ausrutscher mit einem anderen Mann oder 5 Gulden wenn man jemanden bestohlen oder belogen hat oder gleich den ganzen Hof um nicht mit all seinen Fehlentscheidungen ins Fegefeuer zu kommen.

Somit liegt es einfach an unseren Vorfahren, die haben uns diese Zweifel von Jahrtausend zu Jahrtausend weitergegeben und nicht an uns selbst ;-).....
Mit dieser These lässt es sich doch gleich viel leichter leben und die Stimme wird ganz von allein wieder stiller.....


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