Donnerstag, 6. November 2014

okasn am Golfplatz

Mit ein paar Wochen Pause melde ich mich wieder zurück. Da ich diesen Blog ja wirklich als Hobby und nicht als mein täglich Brot schreibe kann es einfach ab und an sein, dass da mal ein oder zwei Wochen Pause dazwischen sind und ich hoffe Ihr verzeiht mir ;-)....

Da die Golfsaison für mich nun endgültig zu Ende ist möchte ich das golferische Jahr 2014 etwas revué passieren lassen.
Jeder dieser Fanatischen Menschen mit mindestens 14 Schlägern am Buckl setzt sich hohe Ziele am Anfang der Saison, spätestens im Juli wird es dann ziemlich stressig, denn man merkt es will irgendwie nicht so recht mit dem besseren Handicap und ab September hat man entweder ein spielerisches Hoch oder man sinkt in ein immer tieferes Loch ohne Boden.
Mein Ziel für diesen Sommer war auf 24,0 runter zukommen. Nun ja, ich stecke mir gern zu hohe Ziele aber beim Golf ist das ein ganz eigenes Thema. Leider bin ich in dieses tiefe Loch gefallen und bei 29,5 blieb ich dann stecken.
Für all jene die noch nie einen Schläger in der Hand hielten ist das zwar schwer verständlich aber was das faszinierendste an diesem unglaublich komischen Sport ist, man wird demütig.

Demut ist der zweite Vorname eines jedes Golfers der am Montag morgen die perfekte Runde gespielt hatte. Birdis, Puts, Sandschläge, Drives einfach alle liefen wie am Schnürchen. Kein Ball musste im Gestrüpp gesucht werden und ins Clubhaus geht man als der "Größte Held". Am Mittwoch same time same place, Wetter gleich, Grünsgeschwindigkeit gleich alles gleich aber was passiert es will und will einfach nicht laufen. Keine Puts, gehen rein, jeder Drive geht ins Nirvana und Bunker wurde jeder am Platz getroffen.
Somit lernt man als ambitionierter Golfer niemals einen Höhenflug zu haben, denn nach jedem Birdi folgt immer ein Bogey, immer!

Also golferisch gesehen war es sicher nicht mein bester Sommer aber ein paar Highlights hatte ich sehr wohl. Das 24h Turnier in Altentann ist sicher ein Bleibendes. Eine 18 Loch Runde mit einer der besten ersten 9 Löcher, die ich je hatte aber beschämende 2. 9 Loch die mich heute noch zum Kopfschütteln bringen.

Dadurch, dass ich beruflich ziemlich viel unterwegs bin durfte ich heuer echt geniale Plätze spielen und eines der vielen Highlight war für mich der neue Platz im Zillertal, die stürmische Rund im GC Römergolf und die Begegnung im GC Opengolf St. Johann im Pongau mit einem faszinierenden Menschen.
Viele spannende Gespräche, ein ungutes Durchspielen und vor allem ganz viel Schmäh liegen hinter mir und dafür sag ich DANKE an all meine Flightpartner & meiner Golfmama, denn eigentlich geh ich golfen mit Menschen und nicht nur mit Schläger und einem weißen Ball und es liegt an den Menschen sind ob es eine tolle Runde wird oder eine nicht so tolle und ich hatte heuer echt viele tolle Runden ....



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